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WELLS FARGO & COMPANY, US9497461015

WASHINGTON - Die US-Großbank Wells Fargo muss in einer schon länger zurückliegenden Affäre um fingierte Konten laut Insidern mit weiteren Strafen der Aufsichtsbehörden rechnen.

31.08.2021 - 19:38:29

Kreise: Wells Fargo drohen wegen Scheinkontenskandal weitere Sanktionen. Das für die Bankenaufsicht zuständige Office of the Comptroller of the Currency (OCC) und die Verbraucherschutzbehörde CFPB seien mit den Fortschritten bei der Entschädigung der Wells-Fargo-Kunden und der Verbesserung der Kontrollen nicht zufrieden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Dies hätten die Behörden der Bank mitgeteilt und mögliche weitere Sanktionen angedroht. Der Skandal hat Wells Fargo bereits mehr als 5 Milliarden US-Dollar (4,2 Mrd Euro) gekostet.

Neue Strafzahlungen würden auch die neue Führung um Bankchef Charlie Scharf in Misskredit bringen, die ihre Vorgänger 2019 infolge des Skandals abgelöst hatte. Scharf hatte es zu seinem obersten Ziel erklärt, die US-Behörden zufriedenzustellen. Sprecher von Wells Fargo, OCC und CFPB lehnten eine Stellungnahme ab.

Wells Fargo hatte 2016 zugegeben, dass Mitarbeiter jahrelang in großem Stil Bank- und Kreditkartenkonten eröffneten, die nicht von Kunden autorisiert waren. Wenig später verlor der damalige Vorstandschef John Stumpf seinen Job. Doch auch die US-Behörden machten in der Affäre keine gute Figur. So räumte die Bankenaufsicht später ein, dass die Kontrolle unzureichend war und etliche Gelegenheiten verpasst wurden, den Tricksereien früher auf die Schliche zu kommen. Obwohl es Jahre zuvor schon Hinweise von Whistleblowern und Medienberichte gab, folgten erst ab September 2016 Konsequenzen.

@ dpa.de