Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Entwicklung in der US-Bauwirtschaft hat im September einen kräftigen Dämpfer erhalten.

19.10.2021 - 17:06:59

USA: Baugenehmigungen und -beginne fallen deutlich. Während die Zahl der neu begonnenen Wohnungsbauten überraschend gefallen ist, ging die Zahl der Baugenehmigungen stärker als von Analysten erwartet zurück.

WASHINGTON - Die Entwicklung in der US-Bauwirtschaft hat im September einen kräftigen Dämpfer erhalten. Während die Zahl der neu begonnenen Wohnungsbauten überraschend gefallen ist, ging die Zahl der Baugenehmigungen stärker als von Analysten erwartet zurück.

ROUNDUP: Koalitionsverhandlungen sollen Donnerstagnachmittag starten

BERLIN - SPD, Grüne und FDP wollen am Donnerstagnachmittag die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Regierung beginnen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr und zuvor am Dienstag die Funke Mediengruppe berichtete, sind insgesamt 22 Arbeitsgruppen geplant. In ihnen sollen Fachpolitiker die Details des Koalitionsvertrags zu unterschiedlichen Sachthemen und Politikfeldern aushandeln. Ziel ist eine Regierungsbildung vor Weihnachten.

ROUNDUP 2: Debatte über mögliches Ende der Corona-Notlage in Deutschland

BERLIN - Der Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn für eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland ist auf Zustimmung und Kritik gestoßen. Begrüßt wurde er von manchen Ärzte- und Klinikvertretern. Auch die FDP bekräftigte noch einmal ihre schon lange vertretene Position, die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite nicht mehr zu verlängern. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnten dagegen mit Blick auf den Winter vor einem solchen Schritt.

Umfrage: Steigende Energiepreise zwingen jeden Vierten zum Sparen

BERLIN - Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland müsste seine Ausgaben bei weiter steigenden Energiepreisen nach eigenen Angaben stark zurückfahren. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv hervor. 23 Prozent müssen demnach anderswo stark oder sehr stark sparen, wenn die Preise für Strom, Gas, Sprit und Co. weiter nach oben gehen. Weitere 44 Prozent müssten dann zumindest etwas auf die Ausgabenbremse drücken.

OECD empfiehlt Arbeitsreformen gegen langfristige Finanzbelastung

PARIS - Um eine Belastung der Staatsfinanzen auf lange Sicht zu verhindern, hat die Industriestaaten-Organisation OECD strukturelle Reformen im Arbeitswesen empfohlen. Besonders in den Bereichen Rente, Gesundheit und Pflege werden die Ausgaben in den kommenden Jahren deutlich zunehmen, wie es in einem am Dienstag veröffentlichten Ausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bis zum Jahr 2060 hieß. Grund seien eine älter werdende Bevölkerung und zunehmende Kosten für Dienstleistungen.

WMO: Folgen des Klimawandels in Afrika überdurchschnittlich zu spüren

GENF - Der Klimawandel verschärft mit steigenden Temperaturen, mehr Extremwetterlagen und veränderten Regenfällen die Hungerkrise in Afrika und vertreibt Menschen aus ihrer Heimat. Das berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) am Dienstag zusammen mit der Afrikanischen Union und anderen Partnern in Genf. Der Kontinent sei mit Überschwemmungen, Dürren und Erdrutschen unverhältnismäßig stark betroffen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP: Corona dämpft Konjunkturerwartungen - Lichtblick aus Industrie. Es gibt allerdings auch Hoffnungsschimmer, und einer kommt ausgerechnet aus der zuletzt gebeutelten Industrie: Die Unternehmen steigerten ihre Produktion erstmals seit längerem wieder spürbar. Darüber hinaus trübte sich die Konjunkturstimmung zwar in Deutschland ein - nicht jedoch im gesamten Euroraum, wo sie sich sogar leicht verbesserte. MANNHEIM/WIESBADEN - Neue Sorgen in der Corona-Pandemie und schärfere Gegenmaßnahmen lasten auf den Konjunkturerwartungen für Deutschland. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 13:45) weiterlesen...

China schraubt Wachstumsziel herunter - nur Außenhandel boomt noch (mehr Details) (Wirtschaft, 07.12.2021 - 12:47) weiterlesen...

Verschärfte Corona-Lage belastet ZEW-Konjunkturerwartungen. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 29,9 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Die Abschwächung fiel jedoch geringer als erwartet aus. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang auf 25,4 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die verschärfte Corona-Lage hat die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im Dezember belastet. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 12:12) weiterlesen...

Im dritten Quartal wurde wieder mehr gearbeitet. Das Arbeitsvolumen sei über den Sommer um 2,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg auf der Grundlage seiner Arbeitszeitrechnung mit. Insgesamt seien in Deutschland in dem Vierteljahr von Juli bis September 15,8 Milliarden Arbeitsstunden geleistet worden, jeder Erwerbstätige habe im Schnitt 351 Stunden gearbeitet. NÜRNBERG - Nach einem Rückgang der Arbeitszeit in den ersten Wellen der Corona-Krise ist in Deutschland im dritten Quartal wieder mehr gearbeitet worden. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 12:01) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich weniger als erwartet ein. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 29,9 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt einen Rückgang auf 25,4 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Dezember weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 11:33) weiterlesen...

IWH: Mehr Pleiten in Deutschland - aber weiterhin niedriges Niveau. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag mitteilte, lag die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften im November bei 655. Damit stieg sie um 15 Prozent im Vergleich zum Allzeittief im August 2021 und befand sich auf dem Niveau des Vormonats. HALLE - Die Zahl der Pleiten in Deutschland zieht weiter leicht an, die befürchtete Insolvenzwelle zeigt sich nach Angaben von IWH-Ökonomen bisher aber nicht. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 11:24) weiterlesen...