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WASHINGTON - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bemüht sich im festgefahrenen Handelskonflikt zwischen den USA und der EU um Optimismus.

11.07.2019 - 06:17:24

Altmaier hält Zollabkommen mit USA bis Ende des Jahres für möglich. Der CDU-Politiker sagte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in einer Rede beim German Marshall Fund in Washington, er halte eine Verständigung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und der EU bis Ende des Jahres für möglich, wenn der politische Wille da sei. Er sei davon überzeugt, dass im Falle einer Lösung mehr deutsche Unternehmen in den USA in neue Produktionskapazitäten investieren würden.

und Apple .

Altmaier trifft sich am Donnerstag mit Lighthizer sowie US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross, auch hier dürfte der Handelskonflikt das beherrschende Thema sein.

Der Wirtschaftsminister betonte beim Marshall Fund die Bedeutung funktionierender deutsch-amerikanischer Beziehungen. Notwendig sei ein klares Bekenntnis zu einer fairen Partnerschaft. Mit Blick auf die Dynamik der Wirtschaft in Asien sagte Altmaier, die USA und Europa müssten enger zusammenarbeiten - in einer "neuen Ära" der Beziehungen.

Nach einem Gespräch mit US-Finanzminister Steven Mnuchin am Mittwoch hatte Altmaier gesagt, er halte es für möglich, dass in den nächsten Monaten eine Zuspitzung des Handelsstreits vermieden und die Probleme gelöst werden könnten. Altmaier berichtete nach dem Treffen mit Mnuchin aber zugleich von "schwierigen Gesprächen in einem schwierigen internationalen Umfeld". Es gehe darum, wie unterschiedliche Interessen so zusammengeführt werden könnten, dass internationale Spannungen abgebaut, Handelskonflikte verringert und Jobs in Europa und den USA erhalten und neu geschaffen werden.

@ dpa.de

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