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WASHINGTON - Bei den langwierigen Rechtsstreitigkeiten rund um die Opioid-Krise in den USA zeichnet sich einem Pressebericht zufolge ein umfangreicher Deal ab.

20.07.2021 - 10:42:26

'WSJ': Milliardenschwere Einigung bei US-Opioid-Krise in Sicht. US-Bundesstaaten und vier Pharmaunternehmen hätten sich auf einen Vergleich in Höhe von 26 Milliarden Dollar (22 Mrd Euro) geeinigt und wollten diesen noch in dieser Woche bekannt geben, berichtete das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zusätzlich ist von einem Vergleich in Höhe von einer Milliarde Dollar die Rede, bei dem es um Ansprüche des Bundesstaats New York gehen soll.

hatte sich bereits Ende Juni mit dem Bundesstaat New York geeinigt und einer Zahlung von 263 Millionen Dollar zugestimmt.

Der nun angekündigte Deal mit den übrigen Staaten wäre ein großer Schritt für die Unternehmen, die seit Jahren mit Vorwürfen konfrontiert werden. Die Rechtsstreitigkeiten hatten auch die Aktienkurse einiger Unternehmen belastet. Die betroffenen Unternehmen wollten sich bisher nicht zu der Einigung äußern. Nur Johnson & Johnson wiederholte ein früheres Statement, dass es "Fortschritte gebe" und es sich bei dem Vergleich nicht um ein Eingeständnis von Verantwortung oder Fehlverhalten handle.

Die Pharmaunternehmen hatten sich jahrelang gegen die Vorwürfe gewehrt, am Missbrauch der Schmerzmittel Schuld zu sein. Zwei Arzneimittelhersteller hat der Opioid-Rechtsstreit bereits in die Insolvenz getrieben, darunter das Unternehmen Purdue Pharma, das das Schmerzmittel OxyContin hergestellt hatte.

@ dpa.de