Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

VW vor Ende des Dieselvergleichs - über 750 Millionen Euro ausgezahlt

30.06.2020 - 11:29:38

VW vor Ende des Dieselvergleichs - über 750 Millionen Euro ausgezahlt. WOLFSBURG - Die Entschädigungszahlungen an Volkswagen -Kunden im Dieselvergleich stehen kurz vor dem Abschluss. In rund 240 000 Fällen seien insgesamt mehr als 750 Millionen Euro überwiesen worden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Das zugehörige Online-Portal ist noch eine knappe Woche lang in Betrieb, es soll am 6. Juli geschlossen werden. Danach können Kunden nur noch per Post ihre Unterlagen einreichen, etwa Rechnungen von Anwälten.

VW erklärte, der Vergleich zum Musterverfahren sei inzwischen "im Wesentlichen abgewickelt". Einige tausend Ansprüche würden derzeit noch geprüft oder seien in der Umsetzung - mit einer größeren Veränderung der Zahlen rechne man bis zur kommenden Woche nicht mehr. Mit denjenigen Kunden, die anspruchsberechtigt seien, habe man sich zu mehr als 90 Prozent einigen können. Je nach Alter und Typ des Fahrzeugs wurden Beträge zwischen 1350 und 6257 Euro angeboten.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hatte mehrere Hunderttausend Dieselfahrer am Oberlandesgericht Braunschweig vertreten, nach der Einigung auf eine außergerichtliche Lösung aber seine Musterfeststellungsklage gegen VW zurückgezogen. Mit dem Geld aus dem Vergleich sollen die Kunden für den Wertverlust von Autos entschädigt werden, in denen der Motor EA 189 verbaut ist. Im September 2015 hatte Volkswagen nach Prüfungen von Behörden und Recherchen von Forschern in den USA Manipulationen an den Abgaswerten von Dieselwagen mit diesem Antrieb zugegeben.

Unabhängig von dem Braunschweiger Verfahren gibt es in Deutschland noch einige Zehntausend Einzelklagen, die vor Amts-, Land- oder Oberlandesgerichten liegen. Ende Mai hatte der BGH entschieden, dass VW prinzipiell auch hier zu Entschädigungen verpflichtet ist.

Die obersten Zivilrichter stellten fest, dass der Einsatz illegaler Abgastechnik sittenwidrig war und den Käufern dadurch ein Schaden entstand: Autobesitzer, die noch juristisch mit dem Konzern streiten, können ihren Wagen demnach zurückgeben und das Geld dafür einfordern. Das gilt sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtfahrzeuge. Auf den Kaufpreis werden jedoch die gefahrenen Kilometer angerechnet.

"Ziel von Volkswagen ist es, diese Verfahren im Einvernehmen mit den Klägern möglichst zügig zu beenden", hieß es dazu aus Wolfsburg. Es gehe derzeit um noch etwa 50 000 Fälle. Anders als beim Musterverfahren gibt es hier keinen festen Korridor möglicher Entschädigungssummen - stattdessen soll es stets individuelle Angebote an die Kläger geben. "Wir gehen jetzt auf einzelne Anwälte zu, um Gespräche über den Rahmen von Vergleichen vorzubereiten."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Herstellerverband: Absatzrückgang auf Chinas Automarkt 2020 nicht ganz so heftig. Der Absatzrückgang der Autobauer an die Händler dürfte in diesem Jahr nun zwischen 10 und 20 Prozent liegen, sagte Xu Haidong vom chinesischen Herstellerverband CAAM (Chinese Association of Automobile Manufacturers) am Freitag in Peking. Zuvor war der Verband noch von einem Minus zwischen 15 und 25 Prozent ausgegangen. PEKING - Der chinesische Automarkt erholt sich womöglich schneller vom Lockdown in der Corona-Pandemie als bisher gedacht. (Boerse, 10.07.2020 - 11:57) weiterlesen...

Maier tritt als Vorstandschef der VW-Tochter Skoda ab. MLADA BOLESLAV - Wechsel an der Spitze der tschechischen VW -Tochter Skoda: Bernhard Maier hört nach fast fünf Jahren als Vorstandsvorsitzender auf. Sein Vertrag laufe zum 31. Juli aus, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mlada Boleslav mit. Maier leitete den traditionsreichen Autobauer seit November 2015. Zuvor hatte Maier als Vertriebschef im Vorstand des Sportwagenherstellers Porsche gearbeitet. Der 60-Jährige hat das Autohandwerk von Grund auf gelernt. Er begann mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Maier tritt als Vorstandschef der VW-Tochter Skoda ab (Boerse, 09.07.2020 - 17:29) weiterlesen...

Bundeskartellamt prüft Preise an Ladesäulen für Elektroautos. Deshalb will die Wettbewerbsbehörde jetzt die Bereitstellung und Vermarktung der öffentlich zugänglichen Ladesäulen in einer Sektoruntersuchung unter die Lupe nehmen, wie sie am Donnerstag in Bonn ankündigte. BONN/MÜNCHEN - Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos wird in Deutschland gerade erst aufgebaut - doch das Bundeskartellamt erhält schon zunehmend Beschwerden über Preise und Konditionen. (Boerse, 09.07.2020 - 15:57) weiterlesen...

KORREKTUR: Elektroautos im Süden beliebter als im Norden. Absatz, 2. Satz muss es heißen: 5695 (statt: 5895) Elektroautos. Zudem wurde folgendes im 4. Absatz, 2. (Im 2. (Boerse, 09.07.2020 - 14:46) weiterlesen...

Elektroautos im Süden beliebter als im Norden. In Bayern waren Anfang des Jahres 30 571 reine Elektroautos zugelassen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (25 647) und Baden-Württemberg (24 863), wie der Energiekonzern Eon am Donnerstag in einer regionalen Auswertung der Daten des Statistischen Bundesamts aufschlüsselte. In Bayern und Baden-Württemberg allein sind demnach über 55 000 von deutschlandweit 136 000 E-Autos zugelassen, ein Anteil von 40 Prozent. Hybridfahrzeuge sind in der Analyse nicht mitgezählt. MÜNCHEN - Elektroautos sind in Süddeutschland beliebter als in der restlichen Bundesrepublik. (Boerse, 09.07.2020 - 13:19) weiterlesen...

EuGH-Urteil zum VW-Abgasskandal: Geschädigte dürfen in Heimat klagen LUXEMBURG - Geschädigte des VW seinen Sitz hat, vor Gericht ziehen, entschieden die Luxemburger Richter am Donnerstag (Rechtssache C-343/19). (Boerse, 09.07.2020 - 10:12) weiterlesen...