Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

VILLACH - Wegen verschärfter Corona-Grenzkontrollen in Österreich sind Reisende am Wochenende mehr als 12 Stunden in Slowenien festgesteckt.

23.08.2020 - 14:39:30

Corona-Kontrollen in Österreich: Massiver Stau an slowenischer Grenze. Vor dem Karawanken-Tunnel kam es nach Angaben slowenischer Medien in der Nacht auf Sonntag zu einem Stau von bis zu zwölf Kilometern Länge. Betroffen waren auch viele deutsche Urlauber auf der Rückreise von Kroatien. Um die Situation zu entschärfen, lockerten die Behörden am Sonntagmorgen die Kontrollen.

Am Samstag hatte Österreich wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Kroatien die Grenzkontrollen verschärft. Daraufhin mussten nicht nur Einreisende einen negativen Test vorweisen oder sich in Quarantäne begeben. Alle Durchreisenden, die in Kroatien waren, mussten ein Formular ausfüllen und sich registrieren.

Der Landeschef des Bundeslandes Kärnten, Peter Kaiser, sah nun aber eine akute Gefahrensituation für die vielen Wartenden und ihre Kinder und ordnete an, Transitreisende nur stichprobenartig zu kontrollieren. "Das Menschenwohl steht da im Mittelpunkt", sagte er. Die Wartezeit verkürzte sich, betrug aber am Karawanken-Tunnel sowie bei dem kleineren Grenzübergang am Loiblpass noch immer mehrere Stunden, wie der Automobilclub ÖAMTC meldete.

Ein deutscher Autofahrer berichtete, er sei am Samstag gegen 17:30 in den Stau geraten und habe erst am Sonntag um 7:30 die Grenze passiert. Er habe sich vor seiner Rückreise aus Kroatien im Internet über neue Reiseformalitäten informiert. "Wir haben das nirgends gesehen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Für die Wartenden gab indes keine Versorgung und zeitweise sei die Stimmung aggressiv gewesen, berichteten er und eine weitere Reisende.

Die neue Regel für Transitverkehr aus Risikogebieten sei vom Gesundheitsministerium erst am Freitag erlassen worden und den lokalen Behörden vorab nicht kommuniziert worden, kritisierte ein Sprecher der Kärntner Landesregierung. "Das hat zu dem Chaos geführt", sagte er der dpa.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

NRW: Zahl der Corona-Ansteckungen steigt vor allem in Gelsenkirchen. Besonders betroffen ist Gelsenkirchen: In der Stadt gab es am Samstag 44,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - die Vorwarnstufe, die bei einem Wert von 35 liegt, ist damit deutlich überschritten. Vor einer Woche lag die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz in der Stadt noch bei 10,7. Am Montag wollen die Behörden entscheiden, ob sich die Menschen in Gelsenkirchen bei privaten Feiern wieder an striktere Grenzen halten müssen. Sollten die Zahlen auch in der kommenden Woche hoch bleiben, müsste der FC Schalke 04 sein erstes Heimspiel am kommenden Samstag wohl ohne Zuschauer austragen. GELSENKIRCHEN - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen steigt deutlich an. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 17:14) weiterlesen...

Sachsens Ministerpräsident attackiert Außenminister Maas wegen Russland-Politik. Es dürfe nicht darum gehen, die Eskalation mit Russland immer weiter zu drehen, sagte Kretschmer am Samstag auf dem Thüringer CDU-Landesparteitag in Erfurt. Zum Agieren von Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte Kretschmer, dass Maas "so durchdreht, ist kein gutes Zeichnen für dieses Land". Maas hatte von Indizien gesprochen, dass der Kreml hinter dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny stehen könnte. ERFURT - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Bundesregierung für ihren Kurs in der Russland-Politik angegriffen. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 17:13) weiterlesen...

Kipping plädiert für Regierungsbeteiligung der Linken. Statt die friedenspolitische Haltung der Linken als Hindernis dafür zu sehen, mache diese Position eine Regierungsbeteiligung gerade nötig, sagte Kipping am Samstag auf einem Thüringer Landesparteitag in Sömmerda. Nur wenn sich die Linke an einer Bundesregierung beteilige, werde es keine "neuen Kriegsabenteuer mit deutscher Beteiligung" geben. Zudem sei die Linke ein Garant für eine Entspannungspolitik mit Russland und für Abrüstung. SÖMMERDA - Die scheidende Bundesvorsitzende der Linken, Katja Kipping, hat für eine Regierungsbeteiligung ihrer Partei geworben. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 17:12) weiterlesen...

Nawalny stehend auf Treppe: Dank an 'brillante Ärzte' der Charité. Der 44-Jährige dankte in der am Samstag bei Instagram veröffentlichten Nachricht den "brillanten Ärzten" der Klinik. "Sie haben mich von einem "technisch lebendigen Menschen" zu jemandem gemacht, der alle Chancen hat, wieder eine Hohe Lebensform der Modernen Gesellschaft zu werden", schrieb er. Er werde zu jemandem, der wieder rasch Instagram nutze und "ohne nachzudenken versteht, wo ein Like hingehört". MOSKAU/BERLIN - Der wegen einer schweren Vergiftung in Berlin behandelte Kremlkritiker Alexej Nawalny hat von sich ein neues Bild veröffentlich, stehend auf einer Treppe in der Berliner Universitätsklinik Charité. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 17:09) weiterlesen...

Waldbrände in Kalifornien treiben Bewohner in die Flucht. Starke Winde trieben das sogenannte Bobcat-Feuer auf Gemeinden im Antelope Valley nördlich von Los Angeles zu, berichtete die "Los Angeles Times" am Freitagabend (Ortszeit) unter Berufung auf den Bezirksfeuerwehrchef Vince Pena. LOS ANGELES - Die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien zwingen weitere Bewohner zur Flucht. (Boerse, 19.09.2020 - 17:07) weiterlesen...

Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoff-Zulassung Ende 2020 oder Anfang 2021. Derzeit befänden sich neun Impfstoff-Kandidaten in der abschließenden klinischen Phase III, sagte Instituts-Chef Klaus Cichutek den Sendern RTL und ntv. Zwar sei der Zeitpunkt Spekulation, "aber rechnen wir mal Ende diesen Jahres, mit Beginn des nächsten Jahres mit den ersten Zulassungen." Diese Einschätzung vertritt das Paul-Ehrlich-Institut - das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe - unverändert seit längerer Zeit. BERLIN - Das Paul-Ehrlich-Institut rechnet weiterhin mit einer Zulassung von Corona-Impfstoffen für Ende 2020 oder Anfang 2021. (Boerse, 19.09.2020 - 17:03) weiterlesen...