Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

Verjährung im VW-Abgasskandal endet nicht zwingend Ende 2019

09.10.2019 - 18:00:24

stattgegeben und den Autobauer grundsätzlich zur Rückzahlung des Kaufpreises eines VW-Golfs verurteilt. VW habe der Klägerin vorsätzlich und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einen Schaden zugefügt. Die Frau hatte das Auto im Februar 2014 erworben und im Februar 2019 Klage eingereicht. Nach Auffassung des Gerichts waren die Schadenersatzansprüche noch nicht verjährt.

Für den Beginn der Verjährung brauche es eine "auslösende Kenntnis": Die VW-Mitteilung vom September 2015 über Unregelmäßigkeiten der verwendeten Software bei Dieselmotoren des Typs EA 189 reiche dafür nicht aus, begründete das Gericht. Bei solchen komplizierten Sachverhalten seien "höhere Anforderungen zu stellen".

Der Trierer Rechtsanwalt Christof Lehnen, der das Verfahren vor dem Gericht geführt hat, sagte, es handele sich um ein wichtiges Urteil. Denn bisher seien Autofahrer davon ausgegangen, dass jene Ansprüche auf Schadenersatz zum 31. Dezember 2019 verjährten.

Ein VW-Sprecher sagte, das Unternehmen halte das Urteil für falsch und werde dagegen Berufung einlegen. Nach der Veröffentlichung einer Mitteilung Ende September 2015 sei über das Thema breit informiert worden. Kläger könnten sich deshalb nicht darauf berufen, nicht gewusst zu haben, dass ihr Fahrzeug betroffen ist. Ihre Ansprüche seien Ende 2018 verjährt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: Tesla Marktführer bei Elektro-Pkw in Deutschland (Hinweis auf Pkw-Sektor in Überschrift und Leadsatz) (Boerse, 13.11.2019 - 19:35) weiterlesen...

Marke Volkswagen kann auch dank China beim Verkauf wieder kräftig zulegen. Im vergangenen Monat lieferten die Wolfsburger weltweit 562 200 Autos mit dem VW-Logo an die Kunden aus und damit 8,8 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. "Das ist besonders unter den aktuell herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein toller Erfolg", sagte Markenvertriebschef Jürgen Stackmann. Vor allem in Europa und auch im wichtigsten Einzelmarkt China konnte die Marke VW deutlich zulegen. Insgesamt steht Volkswagen nach zehn Monaten bei 5,08 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen, das sind 1,2 Prozent Autos weniger als im Vorjahreszeitraum. WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen hat im Oktober bei den Verkäufen deutlich Boden gut machen können. (Boerse, 13.11.2019 - 12:32) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Neue Trump-Volte und Leoni-Zahlen verschrecken Auto-Anleger FRANKFURT - Die jüngste Erholung der Automobilaktien angesichts enttäuschender Quartalszahlen eingebrochenen waren. (Boerse, 13.11.2019 - 12:07) weiterlesen...

Untreue-Anklage gegen VW-Manager. Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft hat am Dienstag drei ehemalige und einen aktuellen Manager des Autoherstellers angeklagt. Der Vorwurf: Untreue, auch in besonders schwerer Form, im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Gewährung von überhöhten Gehältern und Boni. BRAUNSCHWEIG/WOLFSBURG - Arbeitgeberseite und Betriebsrat sind bei VW traditionell eng verbandelt - im Fall der Bezahlung hoher Belegschaftsvertreter nach Auffassung von Strafverfolgern zu eng. (Boerse, 12.11.2019 - 16:08) weiterlesen...

Volkswagen sieht kein Fehlverhalten bei Betriebsratsvergütung. Das Unternehmen halte an der Rechtsauffassung fest, dass bei der Vergütung einzelner Betriebsratsmitglieder kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten festgestellt werden könne, teilte ein Konzernsprecher am Dienstag mit. Er betonte, dass sich die Anklage nicht gegen Volkswagen, sondern gegen Einzelpersonen richte. BRAUNSCHWEIG/WOLFSBURG - Volkswagen weist nach der Anklage gegen vier hohe ehemalige und amtierende Manager wegen mutmaßlich überhöhter Bezahlung von Betriebsräten eine Mitverantwortung zurück. (Boerse, 12.11.2019 - 14:34) weiterlesen...

Staatsanwaltschaft klagt VW-Manager wegen Untreue an. Zwei früheren Vorstandsmitgliedern sowie einem ehemaligen und einem aktuell leitenden Manager werde Untreue vorgeworfen, teilte die Behörde am Dienstag mit. BRAUNSCHWEIG - Im Fall mutmaßlich überhöhter Bezahlung von Betriebsräten hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen vier hohe ehemalige und amtierende Manager von Volkswagen erhoben. (Boerse, 12.11.2019 - 13:55) weiterlesen...