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Verdi und Hafenbetriebe starten neunte Tarifrunde

11.08.2022 - 10:57:01

Verdi und Hafenbetriebe starten neunte Tarifrunde. HAMBURG - Im festgefahrenen Tarifkonflikt um die Löhne der Hafenarbeiter in den Nordseehäfen haben die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber am Mittwoch eine neunte Verhandlungsrunde gestartet. In einem Onlinetreffen versuchen sie, Lösungswege auszuloten. Eine Einigung gilt als eher unwahrscheinlich, zumal es schon einen Gesprächstermin für eine zehnte Runde am 22. August gibt. Bis dahin sind nach einem gerichtlichen Vergleich weitere Warnstreiks ausgeschlossen. Zuletzt hatte Verdi vor rund vier Wochen mit einem Ausstand den Güterumschlag in Hamburg, Bremerhaven und anderen wichtigen Häfen an der Nordsee nahezu lahmgelegt.

notierte Aktie rund 0,5 Prozent im Plus.

Wegen der gestiegenen Zinsen und damit einhergehenden höheren Kapitalkosten musste Thyssenkrupp im dritten Quartal Wertberichtigungen von 480 Millionen Euro vornehmen, die überwiegend auf den Stahlbereich entfielen. Das Nettoergebnis nach Minderheiten ging daher von 125 auf 76 Millionen Euro zurück. Aus diesem Grund senkte der Konzern auch die Prognose für den Jahresüberschuss und geht nun von einem hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich aus. Bislang wollte Thyssenkrupp hier mindestens eine Milliarde erreichen.

Die stark gestiegenen Rohstoff- und Materialpreise und verzögerte Kundenabrufe sorgten auch im dritten Quartal für einen Anstieg des Umlaufvermögens. Der bei Analysten im Fokus stehende freie Mittelfluss (Cashflow) vor Fusionen und Übernahmen verschlechterte sich daher auf minus 412 Millionen Euro, nach einem Abfluss von 235 Millionen ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vorquartal war der Mittelabfluss jedoch deutlich geringer.

Der Preisanstieg habe Thyssenkrupp auch im dritten Quartal belastet, so Keysberg. "Für das vierte Quartal erwarten wir aber eine deutliche Entspannung beim Nettoumlaufvermögen und auch einen deutlich positiven Cashflow."

Den restlichen Ausblick bestätigte das Unternehmen. Thyssenkrupp erwartet für 2021/22 (per Ende September) einen Umsatzanstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) soll von 796 Millionen auf mindestens zwei Milliarden Euro steigen. Dazu rechnet das Management mit einem freien Mittelabfluss vor Fusionen und Akquisitionen im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

@ dpa.de