Deutschland, Branchen

Untergrenzen für Pflegekräfte in Kliniken kommen Anfang 2019

08.10.2018 - 12:53:24

Untergrenzen für Pflegekräfte in Kliniken kommen Anfang 2019. BERLIN - Für deutsche Krankenhäuser kommen zum Jahreswechsel verpflichtende Untergrenzen für den Einsatz von Pflegepersonal. Sie sollen ab dem 1. Januar 2019 für Intensivstationen sowie Abteilungen für Kardiologie, Geriatrie und Unfallchirurgie gelten. Das sieht eine Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, die voraussichtlich in dieser Woche in Kraft treten soll. "Ein Mangel an Pflegekräften gefährdet Patienten", sagte Spahn am Montag. Die Untergrenzen sollten daher Patienten wie Pflegekräfte schützen. "Ziel ist: Wer zu wenig Pflegekräfte für zu viele Patienten hat, muss Betten abbauen."

Konkret soll etwa für Intensivstationen ab dem 1. Januar 2019 in der Tagesschicht eine Pflegekraft für 2,5 Patienten da sein, nachts für 3,5 Patienten. Ab Januar 2021 soll tagsüber eine Pflegekraft für zwei Patienten im Dienst sein, in der Nachtschicht für drei Patienten. Spahn legt die Untergrenzen nun fest, nachdem Verhandlungen zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen darüber gescheitert waren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Österreichs Kanzler Kurz vermisst Bewegung Mays im Brexit-Streit. "Ich muss ehrlich zugeben, vieles von dem, was sie uns gesagt hat, war uns bekannt", sagte er am späten Mittwochabend nach dem ersten Tag des EU-Gipfels in Brüssel. In der Runde der Staats- und Regierungschefs der 27 verbleibenden EU-Staaten habe es "wenig Diskussionsnotwendigkeit" gegeben. BRÜSSEL - Die britische Premierministerin Theresa May hat nach Einschätzung von Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz die Chance vertan, neuen Schwung in die Brexit-Verhandlungen zu bringen. (Wirtschaft, 17.10.2018 - 23:30) weiterlesen...

Optimismus - aber kein greifbarer Fortschritt (aktualisiert nach Ende der Beratungen) (Wirtschaft, 17.10.2018 - 23:16) weiterlesen...

EU-Gipfel: Keine ausreichenden Fortschritte bei Brexit-Verhandlungen. "Ungeachtet intensiver Verhandlungen sind nicht genug Fortschritte erzielt worden", hieß es am Mittwochabend aus EU-Kreisen. Ein Sondergipfel im November sei deshalb bisher nicht geplant. Sollte EU-Verhandlungsführer Michel Barnier von entscheidenden Fortschritten berichten, sei man aber zur Einberufung eines weiteren Gipfeltreffens bereit. BRÜSSEL - Beim EU-Gipfel in Brüssel haben Kanzlerin Angela Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs die bisherigen Ergebnisse der Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien als nicht ausreichend bezeichnet. (Wirtschaft, 17.10.2018 - 23:08) weiterlesen...

Volkswagen will bundesweit alte Diesel verschrotten - hohe Prämien WOLFSBURG - Über Umtauschprämien in 14 Städten mit besonders belasteter Luft hinaus plant Volkswagen mit den Abgasnormen 1 bis 4. (Boerse, 17.10.2018 - 23:05) weiterlesen...

Brexit-Gipfel in Brüssel zuende. Dies teilte ein Sprecher von EU-Ratschef Donald Tusk auf Twitter mit. Der Gipfel soll am Donnerstagmorgen mit den Themen Migration, Sicherheit und Euro-Reformen weiter gehen. BRÜSSEL - Beim Brexit-Gipfel in Brüssel haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs ihre Beratungen über den britischen EU-Austritt am späten Mittwochabend beendet. (Wirtschaft, 17.10.2018 - 22:33) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 17.10.2018 Independent senkt Fresenius auf 'Halten' und Ziel auf 66 Euro (Boerse, 17.10.2018 - 21:32) weiterlesen...