Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Allianz SE, DE0008404005

UNTERFÖHRING / WIESBADEN - Die Corona-Krise hat zu einem Anstieg von Subventions- und Versicherungsbetrug in Deutschland geführt.

29.06.2021 - 15:15:31

Steigende Versuchung zum Betrug in der Corona-Krise. Das Bundeskriminalamt (BKA) meldete am Dienstag 7585 Fälle von Subventionsbetrug, zum Großteil ging es dabei um Corona-Soforthilfeanträge. Den Schaden bezifferte die Wiesbadener Behörde auf 151 Millionen Euro. Und Deutschlands größter Versicherer Allianz registriert steigende Fallzahlen von Versicherungsbetrug. Die Zahl der Betrugsversuche ist seit Beginn der Pandemie um rund zehn Prozent gestiegen, wie die Allianz Deutschland mitteilte.

angekündigt wurde, nahm die Anzahl an verunfallten iPhones mit sehr kuriosen Schadenmeldungen zu", nennt Haug ein Beispiel. "Dieser Umstand flacht mittlerweile ab."

Die Digitalisierung hat sowohl für die Polizei als auch für die Versicherer Vor- und Nachteile. Einerseits erleichtert die Technologie Straftaten. Beispiel fingierte Autounfälle: "Früher wurden die Fahrzeuge tatsächlich beschädigt", sagt Allianz-Manager Haug. "Heute ist es so, dass die Schäden auch virtuell am Bildschirm durch entsprechende Bildbearbeitungsprogramme entstehen."

Ganz abgesehen davon sind manche Wirtschaftsdelikte in der realen Welt auch gar nicht vorstellbar. Ein Beispiel sind die Anlagebetrüger, die mit virtuellen Währungen wie Bitcoin hantieren. Zugleich erleichtert Technologie die Detektivarbeit, wovon Ermittler wie Versicherungen gleichermaßen profitieren.

Bei fingierten Autounfällen etwa kann das Auto selbst helfen, potenzielle Betrüger zu überführen. "Moderne Fahrzeuge sind mit einem Event Data Recorder ausgestattet", sagt Christoph Lauterwasser, der Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik. Dank dieses automobilen Gegenstücks zum Flugschreiber lässt sich etwa herausfinden, ob ein Autofahrer absichtlich Gas gab, um sich rammen zu lassen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Swiss Re überrascht mit Milliardengewinn. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet. Im zweiten Quartal fielen die coronabedingten Belastungen deutlich geringer aus als noch im ersten Jahresviertel. ZÜRICH - Der Rückversicherer Swiss Re am Freitag in Zürich mitteilte. (Boerse, 30.07.2021 - 07:23) weiterlesen...

Allianz zahlt Rekordsumme für Frankfurter Bürohochhaus. Das Hochhaus "T1" entsteht derzeit im Ensemble "Four" im Bankenviertel und soll mit 233 Metern der dritthöchste Büroturm Deutschlands werden. Am Main stehen bereits mit der Commerzbank -Zentrale (259 Meter) und dem Messeturm (256,5 Meter) die höchsten Wolkenkratzer des Landes. FRANKFURT/MÜNCHEN - Für die Rekordsumme von 1,4 Milliarden Euro hat die Allianz-Versicherung gemeinsam mit der Bayerischen Versorgungskammer ein neues Büro-Hochhaus in der Frankfurter Innenstadt erworben. (Boerse, 28.07.2021 - 10:08) weiterlesen...

Allianz erwartet über 500 Millionen Euro Schäden durch Tief 'Bernd'. Bisher seien zu dem Unwetter "Bernd" rund 13 000 Schadenmeldungen eingegangen, teilte die Allianz Deutschland am Dienstag in Unterföhring mit. "Wir rechnen aber damit, dass sich diese Zahlen in den nächsten Tagen noch deutlich erhöhen werden", erklärte Schadenvorstand Jochen Haug. Derzeit gehe der Versicherer von mehr als 30 000 Sachschäden und mehr als 5000 Fahrzeugschäden aus. Das erwartete Schadenvolumen von über 500 Millionen Euro umfasst nur die Schäden in Deutschland. Zudem ist noch nicht berücksichtigt, dass die Allianz einen Teil ihrer Risiken bei anderen Gesellschaften rückversichert hat. UNTERFÖHRING - Der Versicherer Allianz rechnet wegen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland bei seinen Kunden mit Schäden von mehr als einer halben Milliarde Euro. (Boerse, 27.07.2021 - 10:46) weiterlesen...