Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ProSiebenSat.1, DE000PSM7770

UNTERFÖHRING - Eine unverhofft starke Erholung des Werbemarkts von den Corona-Strapazen hat die Erlöse des TV-Konzerns ProSiebenSat.1 auf ein Rekordniveau gehoben.

05.08.2021 - 07:49:29

ProSiebenSat.1 mit Rekordumsatz - Quartal auch unter dem Strich profitabel. Verglichen mit dem von der Pandemie gebeutelten Vorjahresquartal stieg der Umsatz um knapp die Hälfte auf rund eine Milliarde Euro - so viel wie noch nie in einem zweiten Quartal, wie das Unternehmen am Donnerstag aus Basis endgültiger Quartalszahlen in Unterföhring bei München mitteilte.

Neben dem "signifikanten" Wachstum im Werbesegment hätten sich das Dating- und E-Commerce-Geschäft positiv entwickelt, sagte Vorstandssprecher Rainer Beaujean: "Das zeigt, dass sich unsere Diversifizierungsstrategie auszahlt und wir hier den richtigen Weg in unserer Entwicklung zu einem Digitalkonzern gehen."

Mit 166 Millionen Euro war das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des abgeschlossenen Quartals mehr als sieben Mal so groß wie noch im Jahr zuvor. Der Konzern hatte bereits Mitte Juli die Daten für den Umsatz und operatives Quartal vorgelegt. Diese wurden jetzt bestätigt.

Aus dem Anstieg beim Umsatz und operativen Gewinn resultierend konnte der Vorstand nun wieder einen Gewinn unter dem Strich vermelden: Musste ProSiebenSat.1 vergangenes Jahr noch einen Verlust von 54 Millionen Euro akzeptieren, blieben beim Unternehmen nun 123 Millionen Euro hängen.

Unterdessen bestätigte Beaujean die erst vor Kurzem angehobenen Ziele für das laufende Jahr. Bereinigt um Portfolioänderungen soll der Umsatz 2021 um 9 bis 11 Prozent auf 4,4 bis 4,5 Milliarden Euro steigen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) erwartet ProSiebenSat.1 nun bei 800 bis 840 Millionen Euro. Bereits zuvor war der Vorstand optimistischer geworden.

@ dpa.de