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UNTERFÖHRING - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 nimmt wieder deutlich mehr Geld mit Werbung ein.

01.06.2021 - 13:00:03

Werbeeinnahmen von ProSiebenSat.1 auf Vor-Corona-Niveau. Im April hätten die Werbeerlöse um gut 40 Prozent, im Mai sogar um 60 Prozent über Vorjahr gelegen und damit "auf dem Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie", sagte Vorstandssprecher Rainer Beaujean am Dienstag auf der Online-Hauptversammlung. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern mindestens 4,25 Milliarden Euro und damit fünf Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr sowie ein um Sondereffekte bereinigtes Betriebsergebnis von mindestens 750 Millionen Euro.

erteilte Beaujean erneut eine klare Absage: "Unsere eigene Strategie ist klar - und sie bedarf keiner Hilfe von außen." Es sei "fraglich, wie ein Zusammenschluss mit einem traditionellen Medienunternehmen, national oder international, zu diesen Zielen beitragen könnte". Mit digitalen Geschäftsmodellen, zu denen auch Beteiligungen an Datingportalen wie Parship, Online-Shops wie Flaconi oder Plattformen wie Verivox gehörten, "orientieren wir uns heute an Digitalkonzernen statt an TV-Sendern".

Die Mailänder Mediaset-TV-Gruppe wird von der Familie des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gelenkt, sie ist mit einem Anteil von gut 12 Prozent größter ProSiebenSat.1-Aktionär und will eine europäische Medienholding aufbauen.

Beaujean betonte, der Aktienkurs von ProSiebenSat.1 habe sich seit einem Jahr deutlich besser entwickelt als der "von reinen Medienunternehmen wie ITV , Mediaset, TF1 und RTL" und "insbesondere seit Anfang dieses Jahres auch besser als die Aktien von Google , Facebook und Amazon ". Die Strategie, lokale Unterhaltungsformate über Fernsehen und Online-Plattformen auszustrahlen und mit Werbung für eigene Internet-Shops zu verzahnen, sei richtig.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Beaujean sich öffentlich geäußert und der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" gesagt, er sehe in der Fusion keinen Sinn. Auch einer Konzentration innerhalb Deutschlands erteilte er eine Absage, etwa durch ein Zusammengehen mit Axel Springer oder Bertelsmann/RTL: "Neben einer abnehmenden Meinungsvielfalt gäbe es zahlreiche regulatorische Hürden, die zu überwinden wären. Einen solchen defensiven Schritt wollen wir deshalb nicht verfolgen, sondern uns voll und ganz darauf konzentrieren, unser Wachstum fortzusetzen", sagte er dem Blatt.

@ dpa.de

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