Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Biontech, US09075V1026

(Überschrift geändert.)

10.02.2021 - 16:43:02

WDH/Biontech startet Impfstoffproduktion in Marburg

hergestellt werden. Die ersten am Standort Marburg hergestellten Impfstoffe werden nach Unternehmensangaben voraussichtlich Anfang April ausgeliefert.

Unterdessen kündigte am Mittwoch der Impfstoffhersteller Astrazeneca an, neue Kapazitäten in Deutschland schaffen zu wollen. Die Anlagen sollen in Zusammenarbeit mit der Firma IDT Biologika in Sachsen-Anhalt entstehen, sind voraussichtlich aber erst in mehr als anderthalb Jahren startklar.

Sobald das Werk in Mainz voll betriebsbereit ist, will Biontech dort bis zu 750 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs jährlich herstellen. Der neue Standort in Mittelhessen gilt als wichtiger Pfeiler in dem Bemühen von Biontech und Pfizer, in diesem Jahr die weltweite Produktionskapazität auf zwei Milliarden Dosen des Impfstoffs zu erhöhen.

Das Botenmolekül mRNA ist den Angaben zufolge der eigentliche Wirkstoff in dem Vakzin. Es wird in Marburg in weiteren Schritten gereinigt, konzentriert und schließlich in eine schützende Hülle aus Lipiden gebracht. So kann die empfindliche mRNA besser in die Zellen gelangen und dort ihre Wirkung entfalten. Biontech will den hergestellten Impfstoff schließlich zu einem Produktionspartner transportieren, wo er abgefüllt und fertiggestellt werden soll.

Der Produktionsprozess wird von mehreren Qualitätsprüfungen begleitet, wie Biontech weiter erklärte. Die einzelnen Produktionsschritte der neuen Anlagen müssen demnach von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA genehmigt werden. Entsprechende Daten würden im Februar und März eingereicht.

Die Qualität des Endprodukts wird den Angaben zufolge vom firmeneigenen Labor im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein und vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) im hessischen Langen geprüft, bevor das Vakzin schließlich zur Verwendung freigegeben wird.

Biontech hatte das Werk vom Schweizer Pharmakonzern Novartis übernommen. Der Standort liegt auf historischem Grund, auf dem Gelände der ehemaligen Behringwerke. Aktuell beschäftigen hier rund zehn Firmen insgesamt etwa 6500 Mitarbeiter, darunter sind CSL Behring, GSK Vaccines und Siemens Healthineers . Hergestellt werden unter anderem Mittel gegen Blutgerinnungsstörungen und verschiedene Impfstoffe wie gegen Diphtherie oder Tetanus. Vor mehr als 100 Jahren waren es sogenannte Heilseren, die den Ort zu einem Hoffnungsträger im Kampf gegen Infektionskrankheiten machten.

Der britisch-schwedische Impfstoffhersteller Astrazeneca unterzeichnete eine Absichtserklärung mit der Firma IDT Biologika, wie Astrazeneca am Mittwoch mitteilte. In Dessau in Sachsen-Anhalt sollen Bioreaktoren entstehen, in denen eine zweistellige Millionenzahl von Impfdosen pro Monat produziert werden könnten. Die neuen Anlagen sollen jedoch erst Ende 2022 betriebsbereit sein.

Die Anlagen könnten auch von anderen Firmen mit ähnlicher Impfstoff-Technologie genutzt werden, erklärte Astrazeneca. Damit entstünde bei IDT Biologika eine der größten Impfstoffanlagen dieser Art in Europa. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lobte die Zusammenarbeit als einen weiteren wichtigen Schritt für die Bundesrepublik. "Deutschland wird in dieser Pandemie immer mehr zu einem wichtigen Impfstoff-Hub", teilte er am Mittwoch mit. "Das hilft uns in dieser Pandemie, ist aber auch eine Stärkung des Pharma-Standorts Deutschland für die 20er-Jahre."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Studie: Kreuzimpfung stärker als Zweimal-Impfung mit Astrazeneca MÜNCHEN - Die Kombination einer Impfung mit den Produkten von Astrazeneca und von Biontech/Pfizer ist einer Studie zufolge wirksamer als die Impfung mit Astrazeneca alleine. (Boerse, 30.07.2021 - 15:03) weiterlesen...

Israel will über 60-Jährigen dritte Corona-Impfung geben. Regierungschef Naftali Bennett teilte am Donnerstagabend mit, dies gelte für Patienten, die vor mindestens fünf Monaten ihre zweite Impfdosis erhalten haben. Ein Expertenteam in Israel hatte zuvor eine solche Auffrischungsimpfung mit dem Biontech -Pfizer -Präparat empfohlen, obwohl es noch keine entsprechende FDA-Vorgabe gibt. TEL AVIV - Angesichts steigender Infektionszahlen will Israel als erstes Land über 60-Jährigen eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus geben. (Boerse, 29.07.2021 - 21:32) weiterlesen...

Israel: Grüner Pass soll steigende Corona-Zahlen bremsen. Bei Versammlungen von mehr als 100 Menschen müssen Teilnehmer, die älter als zwölf Jahre alt sind, eine Bescheinigung für Geimpfte oder Genesene vorzeigen oder ein negatives Corona-Testergebnis. Dies gilt unter anderem für Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Fitnessstudios, Restaurants, Konferenzen und Gebetshäuser. TEL AVIV - Wegen steigender Corona-Infektionszahlen gilt in Israel seit Donnerstag wieder der sogenannte Grüne Pass. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 10:22) weiterlesen...

São Paulo geht per Gesetz gegen 'Impf-Feinschmecker' vor. Demnach rutschen die in Brasilien als "Impf-Feinschmecker" bezeichneten Menschen an das Ende des Impfkalenders, wenn sie erwischt werden. "Derjenige, der wegen Verweigerung der verfügbaren Impfung aus dem Impfplan gestrichen wurde, wird wieder in den Plan aufgenommen, nachdem die Impfung der anderen zuvor festgelegten Gruppen abgeschlossen ist", hieß es am Dienstag in einer Mitteilung im Amtsblatt der Stadt. SAO PAULO - Die brasilianische Metropole Sao Paulo will mit einem Gesetz verhindern, dass sich Menschen den Corona-Impfstoff für die eigene Immunisierung selbst aussuchen. (Boerse, 27.07.2021 - 19:51) weiterlesen...

Corona-Neuinfektionen in Türkei auf höchstem Stand seit Anfang Mai. Zudem starben im gleichen Zeitraum 63 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19, wie das Gesundheitsministerium am Montagabend mitteilte. ISTANBUL - In der Türkei ist die Zahl der innerhalb eines Tages gemeldeten Corona-Neuinfektionen auf mehr als 16 000 Fälle angestiegen - das ist der höchste Stand seit Anfang Mai. (Boerse, 26.07.2021 - 21:54) weiterlesen...

Biontech will Malaria-Impfstoff entwickeln. Man plane den Start einer klinischen Studie bis Ende 2022, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ein mRNA-Impfstoff enthält den Bauplan für einen Teil des Erregers, der Körper kann so einen Impfschutz aufbauen. Das Kürzel mRNA steht für Boten-Ribonukleinsäure. MAINZ - Das Mainzer Unternehmen Biontech will in den kommenden Jahren einen mRNA-Impfstoff gegen Malaria entwickeln. (Boerse, 26.07.2021 - 17:53) weiterlesen...