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Vonovia, DE000A1ML7J1

(Überflüssiges Wort gestrichen im zweiten Absatz.)

31.01.2019 - 22:57:36

WDH/Nach gescheiterter Übernahme: Vonovia steigt aus Deutsche Wohnen aus

BOCHUM/BERLIN - Vor gut drei Jahren ist die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen gescheitert - jetzt hat Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia sein Aktienpaket auf den Markt geworfen. Beim Verkauf der Deutsche Wohnen-Aktien macht Vonovia einen dicken Millionen-Gewinn. Das Aktienpaket hatte Vonovia beim vergeblichen Übernahme-Versuch Ende 2015/Anfang 2016 erworben.

Die Beteiligung in Höhe von rund 16,8 Millionen Aktien sei für knapp 700 Millionen Euro an institutionelle Investoren verkauft worden, teilte Vonovia am späten Donnerstagabend mit. Der Platzierungspreis habe 41,50 Euro betragen. Händlern zufolge hatte die Spanne bei 41,50 bis 41,75 Euro gelegen. Zum Schluss des Xetra-Haupthandels hatte ein Vonovia-Papier 43,59 Euro gekostet. Bei Platzierungen von Aktienpaketen sind Abschläge auf den aktuellen Marktpreis üblich.

Vonovia hatte den Anteil am Konkurrenten bei seinem Übernahmeversuch durch eine Reihe von Aktienkäufen am Markt erworben. Der damalige Gesamtkaufpreis betrug den Angaben zufolge 405,3 Millionen Euro, was einem gewichteten durchschnittlichen Kaufpreis von 24,10 Euro je Aktie entspricht.

Die Aktien von Deutsche Wohnen waren nach der Ankündigung der Platzierung auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs um 2,5 Prozent gefallen. Die Aktien von Vonovia hatten dagegen etwas zugelegt. Wesentlichen Einfluss auf auf die Finanzkennzahlen erwartet Vonovia durch den Verkauf nicht.

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia hatte sich im Februar 2016 im Übernahmekampf um seinen kleineren Konkurrenten Deutsche Wohnen nicht durchsetzen können. Die Mindestannahmequote für die Milliarden-Offerte war damals nicht erreicht worden. Der Vorstand der Deutsche Wohnen hatte die Anfang Dezember 2015 vorgelegte Offerte als feindlich eingestuft und sich heftig gegen den Plan gewehrt. Vonovia hat in den vergangenen Jahre mehrere andere Unternehmen übernommen.

@ dpa.de