Regierungen, Lebensmittelhandel

TOKIO - Japan und China haben nach fast acht Jahren Pause ihren Wirtschaftsdialog wieder aufgenommen.

16.04.2018 - 10:26:37

Japan und China nehmen wieder Wirtschaftsdialog auf. Angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Rolle, die beide Länder regional wie auch global ausüben könnten, seien "neue Perspektiven" nötig, sagte der japanische Außenminister Taro Kono am Montag laut Medienberichten zu Beginn der Gespräche in Tokio. Sein chinesischer Kollege Wang Yi sagte, China hoffe, den Dialog mit Japan über eine wirtschaftliche Kooperation "zu vertiefen". Die Wiederaufnahme der Spitzengespräche zwischen beiden Wirtschaftsmächten gilt als Zeichen für eine Verbesserung der Beziehungen, die lange Zeit wegen Territorialstreitigkeiten sowie Japans Umgang mit seiner Kriegsvergangenheit belastet waren.

Der chinesische Außenminister Wang Yi, der zusammen mit seinem Kollegen Kono den Gesprächen vorsitzt, sagte, China hoffe, den Dialog mit Japan über eine wirtschaftliche Kooperation "zu vertiefen". So verständigten sich die beiden Außenminister in Tokio auch darauf, gegenseitige Besuche ihrer Regierungsspitzen zu arrangieren. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe soll nach China kommen und im Gegenzug Chinas Staatspräsident Xi Jinping nach Japan. Die Wiederannäherung der Nachbarstaaten erfolgt zu einer Zeit, in der die Handelsbeziehungen zwischen China und Japans Schutzmacht USA zunehmend angespannt sind.

US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängt, wovon sowohl China als auch Japan betroffen sind. Japans Regierungschef Abe reist diese Woche in die USA, um sowohl über Handelsfragen wie auch über Trumps erwartetes Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu sprechen.

Japan wollte den Wirtschaftsdialog mit China laut Medien auch nutzen, um die Bedeutung von freiem Handel, basierend auf den Regeln der Welthandelsorganisation WTO, zu betonen. China hoffe zudem auf Japans Unterstützung für sein Projekt einer "Neuen Seidenstraße", hieß es. Peking plant dabei den Aufbau von Handels- und Wirtschaftskorridoren zwischen China und Europa, Afrika oder auch Lateinamerika.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bundesregierung für langfristige Sicherung der Opel-Standorte. Der CDU-Politiker sagte am Mittwoch in Berlin, die Bundesregierung habe ein Interesse daran, dass gemachte Zusagen eingehalten werden. Er habe dazu auch Gespräche mit PSA-Chef Carlos Tavares und Opel-Chef Michael Lohmüller geführt. Die Bundesregierung lege Wert darauf, dass künftig auch Forschung und Entwicklung in Deutschland in einem "nennenswerten Umfang" stattfinden. BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat den Opel-Mutterkonzern PSA zu einer langfristigen Sicherung der Opel-Standorte aufgefordert. (Boerse, 25.04.2018 - 13:01) weiterlesen...

Proteste in Athen gegen Teilprivatisierung des Energieversorgers. Sie warfen Braunkohle auf die Stufen des Parlamentsgebäudes und warnten vor einer "Verschleuderung des Vermögens des (griechischen) Volkes", wie das Staatsfernsehen weiter berichtet. DEI-Mitarbeiter hatten bereits am Montag die Arbeit niedergelegt. Größere Stromunterbrechungen gab es bisher aber nicht. ATHEN - Mehrere hundert Beschäftigte des staatlichen griechischen Stromversorgers DEI haben am Mittwoch vor dem Parlament in Athen gegen den geplanten Verkauf von Wärmekraftwerken demonstriert. (Boerse, 25.04.2018 - 13:01) weiterlesen...

Altmaier: Aufschwung geht weiter - keine Gefahr der Überhitzung. Für das laufende Jahr rechnet sie mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 2,3 Prozent, für das kommende Jahr mit einem Plus von 2,1 Prozent. Die deutsche Konjunktur bleibe schwungvoll, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch in Berlin. BERLIN - Die Bundesregierung erwartet einen anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland. (Wirtschaft, 25.04.2018 - 12:17) weiterlesen...

Schwesig plädiert für Ende der Russland-Sanktionen. Dazu sei es wichtig, dass sich beide Seiten aufeinanderzubewegten, sagte Schwesig am Mittwoch in der Aktuellen Stunde des Landtags in Schwerin. SCHWERIN - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für ein Ende der Beschränkungen im Handel mit Russland ausgesprochen. (Boerse, 25.04.2018 - 12:17) weiterlesen...

Renten steigen um mehr als drei Prozent. BERLIN - Die Bezüge der rund 21 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli um mehr als drei Prozent. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums. Im Westen steigen die Renten um 3,22 Prozent, im Osten um 3,37 Prozent. Renten steigen um mehr als drei Prozent (Boerse, 25.04.2018 - 10:54) weiterlesen...

Wirtschaftsverbände sehen großen Handlungsbedarf für Bundesregierung. Zwar befinde sich die deutsche Wirtschaft derzeit in einer ausgesprochen guten Verfassung, heißt es im Mittelstandsbericht 2018. Allerdings sehe der Mittelstand "vielfältigen Handlungsbedarf" für die neue Bundesregierung, um Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand nachhaltig zu sichern. Zuerst hatte das "Handelsblatt" (Mittwoch) darüber berichtet. BERLIN - Mehr Investitionen, bessere berufliche Bildung, qualifizierte Zuwanderung: Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben die Bundesregierung zu größeren Anstrengungen aufgefordert. (Wirtschaft, 25.04.2018 - 10:14) weiterlesen...