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Innogy, DE000A2AADD2

(Tippfehler bereinigt)

25.03.2020 - 09:20:24

WDH/ROUNDUP: Eon erwartet nach Innogy-Übernahme höheren Gewinn

übertragen. Seine eigenen Geschäfte mit den Erneuerbaren hat Eon bereits zum 1. Oktober an RWE übergeben.

Die beiden Energieriesen haben Innogy unter sich aufgeteilt. Eon behält nach Abschluss der kompletten Transaktion das Netz- und das Endkundengeschäft. Der Konzern hält bereits mehr als 90 Prozent der Innogy-Aktien. Die verbliebenen Aktionäre sollen nun mit einer Barabfindung aus dem Unternehmen gedrängt werden.

Innogy steuerte im vergangenen Jahr - also seit September - einen Beitrag von 421 Millionen Euro zum Ergebnis bei. Dieser stammt überwiegend aus dem Netzgeschäft, vor allem in Deutschland. Der Beitrag von Innogy kompensierte den Wegfall der auf RWE übertragenen Geschäfte im Bereich Erneuerbare Energien teilweise.

90 Prozent der Investitionen in das Kerngeschäft will Eon künftig in lokale und regionale Energienetze sowie in dezentrale Infrastruktur stecken. Mit der Übernahme von Innogy steigt den Angaben zufolge der Anteil des regulierten Geschäfts am operativen Ergebnis von rund 65 Prozent auf rund 80 Prozent.

Seine Ziele für die Synergien von 740 Millionen Euro ab 2022 bestätigte der Konzern. Im Jahr 2024 sollen diese dann 780 Millionen erreichen. Für die Jahre 2020 bis 2022 stellte das Management ein jährliches Wachstum des bereinigten Ebit um 7 bis 9 Prozent in Aussicht. Eon geht dabei in allen Kernsegmenten von einem Gewinnzuwachs aus, während die Erträge im Nicht-Kerngeschäft mit der Abschaltung der Kernkraftwerke bis Ende 2022 zurückgehen werden.

Bereits am Vorabend hatte Eon seine neue Dividendenpolitik vorgestellt. Bis einschließlich 2022 soll die Dividende je Aktie um bis zu 5 Prozent jährlich steigen. Auch danach soll die Zahlung an die Aktionäre von Jahr zu Jahr zunehmen.

@ dpa.de