Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

TEL AVIV - Israels größtes Erdgas-Feld Leviathan im Mittelmeer liefert ab sofort Erdgas nach Ägypten.

15.01.2020 - 09:39:47

Israelischer Erdgas-Export nach Ägypten hat begonnen. Der Export habe in der Nacht begonnen, teilte das israelische Unternehmen Delek am Mittwochmorgen mit. "Der Tag heute markiert eine neue Ära im Energiesektor des Nahen Ostens", sagte Jossi Abu, Geschäftsführer von Delek, laut der Mitteilung.

Das Leviathan-Gasfeld hatte am 31. Dezember seinen Betrieb aufgenommen. In Kürze soll von dort auch Gas nach Jordanien exportiert werden. Es handelt sich um das größte Energieprojekt der Landesgeschichte.

Israels Energieminister Juval Steinitz und der ägyptische Ölminister Tarek al-Mulla betonten, dieser Schritt werde es Israel auch ermöglichen, einen Teil des Gases über Flüssiggasanlagen (LNG) in Ägypten nach Europa zu exportieren. Nach den Worten von Delek-Geschäftsführer Abu wird der Gasexport von Leviathan nach Ägypten "sowohl zur israelischen als auch zur ägyptischen Wirtschaft beitragen, regionale Stabilität unterstützen und Ägyptens Rolle als regionales Energiezentrum stärken".

Die Bohranlage mit Plattform liegt zehn Kilometer vor Israels Küste. Der Betrieb hatte wegen Bedenken des Umweltministeriums mit einer Woche Verspätung begonnen. Nach einer Prüfung gab das Ministerium schließlich grünes Licht und teilte mit, es sei keine gesundheitliche Gefährdung der Küstenbewohner zu befürchten.

Das Erdgasfeld liegt rund 130 Kilometer westlich der Hafenstadt Haifa in etwa 1700 Metern Meerestiefe. Teilhaber sind neben dem US-Unternehmen Noble Energy die israelischen Unternehmen Delek und Ratio Oil Exploration (1992). Die privat finanzierte Entwicklung des Projekts kostete bislang mehr als 13 Milliarden Schekel (3,4 Milliarden Euro).

Israel verfügt über weitere Erdgasfelder, die Produktion aus dem Tamar-Feld beispielsweise hatte bereits 2013 begonnen. Mit dem Erdgas will sich das Land, das in der Region viele Feinde hat, seine Energieunabhängigkeit sichern. Es soll Israel außerdem den Kohleausstieg ermöglichen und das Land zum Energie-Exporteur machen. Davon erhofft sich der jüdische Staat auch bessere Beziehungen zu seinen Nachbarn. Über eine Pipeline will Israel außerdem von 2025 an Gas nach Europa liefern.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölpreise fallen leicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 64,70 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 28 Cent auf 58,26 Dollar. Damit erholten sich die Ölpreise von noch deutlicheren Verlusten. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Dienstag etwas gesunken. (Boerse, 21.01.2020 - 17:40) weiterlesen...

Erdgasstreit um Zypern: Türkisches Schiff startet neue Probebohrungen. Ein türkisches Bohrschiff, die "Yavuz", führe seit einigen Tagen Bohrungen auf dem Meeresgrund südlich der zyprischen Hafenstadt Limassol durch, berichtete die zyprische Zeitung "Phileleftheros" am Dienstag. Es sei die sechste unbefugte Bohrung nach Erdgas, die die Türkei in der zyprischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) durchführt, berichtete das Blatt. NIKOSIA - Die Türkei hat nach einem Medienbericht ihre unbefugten Ergasbohrungen vor Zypern fortgesetzt. (Boerse, 21.01.2020 - 15:02) weiterlesen...

Ölpreise bauen frühe Verluste aus. Bis zum Mittag bauten sie die Verluste aus dem frühen Handel weiter aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 64,09 US-Dollar. Das waren 1,11 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 73 Cent auf 57,81 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. (Boerse, 21.01.2020 - 13:26) weiterlesen...

WDH/Iranische Luftfahrtbehörde: Zwei Raketen führten zum Absturz (Im 3. Absatz, 2. Satz wurde ein Tippfehler korrigiert.) (Boerse, 21.01.2020 - 09:40) weiterlesen...

BP-Finanzchef Gilvary tritt ab - Eigengewächs rückt auf. Am ersten Juli werde sein Nachfolger Murray Auchincloss das Amt übernehmen, gab der Ölriese am Dienstag in London bekannt. Auchincloss ist bislang CFO der Upstream-Sparte, also der Ölförder-Geschäfte. LONDON - Der BP -Finanzchef Brian Gilvary wird Mitte des Jahres von seinem Posten zurücktreten. (Boerse, 21.01.2020 - 08:24) weiterlesen...

Ölpreise geben nach. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem die Preise zu Beginn der Woche unter anderem wegen der Sorge vor Lieferausfällen aus dem Opec-Staat Libyen gestiegen waren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 64,58 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 36 Cent auf 58,18 Dollar. SINGAPUR - Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. (Boerse, 21.01.2020 - 07:52) weiterlesen...