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Transport, Verkehr

TEHERAN / RIAD - Im Roten Meer vor Saudi-Arabien ist es nach Angaben des iranischen Ölministeriums zu einer Explosion auf einem iranischen Öltanker gekommen.

11.10.2019 - 13:16:45

Iranischer Öltanker im Roten Meer von Raketen getroffen. Dem Ministerium zufolge wurde das Schiff am Freitagmorgen 60 Seemeilen (rund 110 Kilometer) von der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda entfernt von zwei Raketen getroffen. Es habe jedoch keine Verletzte gegeben und alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, so das Ministerium laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Die Ölpreise legten am Freitag deutlich zu.

TEHERAN/RIAD - Ein iranischer Tanker ist im Roten Meer vor Saudi-Arabien nach Angaben aus Teheran von zwei Raketen getroffen worden. An Bord des Schiffes habe es am frühen Freitagmorgen 60 Seemeilen (rund 110 Kilometer) von der saudischen Hafenstadt Dschidda entfernt Explosionen gegeben, teilte das iranische Ölministerium mit. Es sei jedoch niemand verletzt worden, alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, erklärte das Ministerium nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Die Schäden seien gering und die Crew habe das Schiff wieder unter Kontrolle, hieß es weiter. Demnach wurden zwar zwei Lagerräume auf dem Schiff beschädigt, aber es laufe kein Öl ins Meer. Experten untersuchen demnach jedoch weiterhin die Ursache der Explosion. Zu dem angeblichen Raketenangriff gab das Ölministerium keine weiteren Details bekannt. Auch die saudische Regierung äußerte sich zunächst nicht zu dem Zwischenfall.

Irans Staatssender IRIB veröffentlichte Bilder des Schiffes, auf denen aber keine Schäden zu sehen sind. Nach Angaben der Abteilung für Öltanker im Ölministerium NITC wird der Tanker seinen Kurs ändern und das Rote Meer verlassen. Schiff und Crew haben laut NITC nach den Explosionen keine Hilfe bekommen und die Schäden alleine behoben.

Um welches Schiff es sich handelte, war zunächst unklar. IRNA nannte den Öltanker in dem Bericht "Sabiti". Dem auf Schiffsverkehr spezialisierten Internetportal "Marine Traffic" zufolge befand die "Sabiti" sich zuletzt im iranischen Hafen von Bandar Abbas. Das Schiff hatte Mitte August keine aktuellen Standort mitgeteilt und das System dafür offenbar abgestellt. Am Freitagvormittag tauchte dann plötzlich laut "Marine Traffic" ein Signal auf, wonach sich das Schiff mit Kurs Richtung Südwesten im Roten Meer befindet.

Zudem gab es Vermutungen, ob es sich um den unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker "Sinopa" handeln könnte. Laut "Marine Traffic" war dieser zuletzt im Roten Meer vor der Küste Dschiddas in nordwestlicher Richtung unterwegs. Zum Zeitpunkt der Mitteilung des Ölministeriums hatte die "Sinopa" ebenfalls seit rund zehn Stunden keinen aktuellen Standort mehr geschickt.

Das iranische Außenministerium hat den Angriff auf den Öltanker scharf verurteilt, ohne jedoch zu sagen, wer dafür verantwortlich sein könnte. "Das war ein sehr gefährliches Abenteuer ... derzeit untersuchen wir die Details des Angriffs und werden demnächst die Ergebnisse bekanntgeben", sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi laut Nachrichtenagentur Isna.

Das Rote Meer, das Saudi-Arabien von Ägypten, dem Sudan und dem Horn von Afrika trennt, ist eine wichtige Schifffahrtsroute. Im Norden mündet der Suezkanal in das Meer, das im Süden vom Bab al-Mandab begrenzt wird. Diese Meeresstraße ist wie die Straße von Hormus ein wichtiges strategisches Nadelöhr für den internationalen Seehandel und den Öltransport aus dem Persischen Golf über das Arabische und das Rote Meer ins Mittelmeer.

Zwischen dem Iran und mehreren westlichen Staaten schwelt seit Monaten ein Streit, allen voran mit den USA, der auch auf internationalen Schifffahrtswegen ausgetragen wird. Dabei kam es zu mehreren Zwischenfällen vor allem in der Straße von Hormus, die zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman liegt. Sie zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten weltweit. Fast ein Drittel des globalen Ölexports wird durch die Meerenge verschifft. Die USA machten den Iran für diverse Attacken auf Handelsschiffe in dem Seegebiet verantwortlich. Der Iran bestreitet das vehement.

@ dpa.de

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