Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Transport, Verkehr

TEHERAN - Im Tankerstreit mit Großbritannien bleibt der Iran nach Worten seines Außenministers Mohammed Dschawad Sarif weiterhin hart.

05.08.2019 - 14:43:25

Tankerstreit mit Großbritannien: Iran bleibt hart. Der Iran werde nicht klein beigeben, sagte Sarif am Montag bei einer Pressekonferenz in Teheran auf die Frage, ob das Land den festgesetzten britischen Tanker "Stena Impero" freigeben würde, um den Konflikt zu beenden.

Großbritannien hatte am 4. Juli in Gibraltar den mit iranischem Öl beladenen Tanker "Grace1" festgesetzt, weil er gegen EU-Sanktionen zum Syrien-Boykott verstoße. Am 19. Juli stoppten dann die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) in der Straße von Hormus den britischen Öltanker "Stena Impero". Einen vom Iran vorgeschlagenen Austausch der beiden Tanker lehnte die neue britische Regierung ab.

"Die Beschlagnahmung unseres Tankers in Gibraltar war definitiv Piraterie seitens der Briten", sagte Sarif. Noch schlimmer sei die Tatsache, dass London mit diesem illegalen Schritt die Sanktionen und "de facto den Wirtschaftsterrorismus" der USA gegen das iranische Volk unterstütze. Nach Darstellung des Ministers war die Festsetzung des britischen Tankers keine iranische Vergeltungsmaßnahme. Das Schiff habe einfach gegen die Vorschriften im Persischen Golf verstoßen. Der Iran sei nun mal mir einer Küstenlinie von über 2000 Kilometern für die Sicherheit der Gewässer zuständig.

Zu dem vergangene Woche beschlagnahmten weiteren Öltanker äußerte sich Sarif nicht. Die Revolutionsgarden hatten das Schiff am Mittwoch gestoppt. Das Schiff hatte angeblich 700 000 Liter Dieselöl an Bord, das in die arabischen Golfstaaten geschmuggelt werden sollte. Nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA soll es sich um den irakischen Tanker "Hita" handeln. Iraks Ölministerium hat jegliche Verbindung zu dem Schiff abgestritten.

Laut informierten iranischen Quellen war der Vorfall eine Routineoperation gegen Schmuggelbanden. Daher habe er weder etwas mit dem irakischen Ölministerium zu tun, noch habe er politische Dimensionen wie im Fall von "Stena Impero". Im Iran und besonders in Grenzgebieten werden nicht die Polizei, sondern die IRGC-Truppen gegen Schmuggelbanden eingesetzt. Dies gelte auch für Operationen gegen Öl- und Dieselschmuggel in Booten und Schiffen am Persischen Golf, die in der Region eine lange Tradition haben, so die Quellen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Unionsfraktionschef Brinkhaus fordert 'Strukturpaket'. Dieses müsse ein international wettbewerbsfähiges Unternehmenssteuerrecht, Planungssicherheit bei den Energiepreisen sowie schnellere Planungsprozesse im Baurecht und bei der Digitalisierung beinhalten, erklärte der CDU-Politiker im Interview der "Wirtschaftwoche". BERLIN - Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat angesichts einer drohenden Rezession ein "Strukturpaket" gefordert, mit dem Deutschland sich für 2040 fit machen könne. (Wirtschaft, 23.08.2019 - 08:52) weiterlesen...

E-Tretroller-Schwergewicht Bird startet in Deutschland. Der amerikanische Anbieter Bird, der bereits in 140 Städten weltweit aktiv ist, startet an diesem Montag in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. Zunächst sollen jeweils 100 Scooter auf die Straßen der fünf Städte kommen, sagte der für das Geschäft in Europa zuständige Bird-Manager Patrick Studener. Weitere Städte sollen "in Kürze" folgen. BERLIN - In das noch junge Geschäft mit E-Tretrollern in Deutschland steigt ein weiterer starker Player ein. (Boerse, 23.08.2019 - 08:22) weiterlesen...

G7/ROUNDUP/Vorbereitungen für Gipfel: Macron berät über soziale Ungleichheit. Im Mittelpunkt seiner vorbereitenden Gespräche in Paris steht sein Gipfelthema zum Kampf gegen soziale Ungleichheiten. Zunächst kommt der Präsident auch mit einem Beratungsgremium für die Gleichheit von Frauen und Männern zusammen. Am Nachmittag wollte Macron noch mit Unternehmensvertretern und anderen Gruppen über Ungleichheit und Umweltschutz sprechen. BIARRITZ/PARIS - Nach seinem Einlenken bei der Zulassung regierungsunabhängiger Organisationen (NGO) auf dem Gipfel der sieben großen Industrienationen (G7) trifft sich Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron am Freitag mit NGO-Mitarbeitern. (Wirtschaft, 23.08.2019 - 06:36) weiterlesen...

Bundesamt für Strahlenschutz: Viele unterschätzen Gefahr durch Radon. "Radon ist ein ernstzunehmendes Risiko für die Gesundheit, denn nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs", sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini der Deutschen Presse-Agentur. Viele Menschen wüssten das gar nicht. Dabei sei es oft einfach, sich zu schützen. "Dafür muss man wissen, ob die eigene Wohnung von erhöhten Radon-Werten betroffen ist. Dies lässt sich mit Messungen leicht feststellen", sagte Paulini. BERLIN - Das Gesundheitsrisiko durch das radioaktive Gas Radon etwa in Wohnungen ist aus Sicht des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) in Deutschland nicht ausreichend bekannt. (Boerse, 23.08.2019 - 06:12) weiterlesen...

Fünf Sterne treffen Sozialdemokraten. Staatspräsident Sergio Mattarella kündigte für Dienstag nächster Woche eine neue Runde der Konsultationen an. Für Freitag wurde ein Treffen von Vertretern der bisher mitregierenden Fünf-Sterne-Bewegung und einer Delegation der oppositionellen Sozialdemokraten des Partito Democratico (PD) erwartet, wie italienische Medien berichteten. Die ersten Gespräche zwischen dem Staatspräsidenten und Vertretern der Parteien, die am Donnerstag endeten, brachten nicht die gewünschte Klarheit. ROM - Im Ringen um eine neue Regierung in Italien haben die Parteien Verhandlungsspielraum bekommen. (Wirtschaft, 23.08.2019 - 06:11) weiterlesen...

Kretschmer: Keine Kompromisse beim Kohleausstieg mit den Grünen. "Mit ihrem Ziel, aus der Kohleverstromung in ganz kurzer Zeit auszusteigen, würden die Grünen diesem Land großen Schaden zufügen", sagte Kretschmer der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). "Wir brauchen diese 20 Jahre", sagte er mit Blick auf das Ausstiegsdatum 2038. Das sei auch für die Energieversorgung wichtig. AUGSBURG/DRESDEN - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat angekündigt, auch bei einer grünen Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl nicht früher als geplant aus der Kohleverstromung auszusteigen. (Boerse, 23.08.2019 - 06:08) weiterlesen...