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Transport, Verkehr

TEHERAN - Eine iranische Passagiermaschine soll nach iranischen Angaben am Donnerstag im syrischen Luftraum von zwei israelischen Kampfflugzeugen bedroht worden sein.

24.07.2020 - 13:00:01

Passagiermaschine von israelischen Kampfflugzeugen bedroht. Die Maschine der Mahan Air, Flug 1152, sei auf dem Weg Richtung Beirut schnell in den Sinkflug gegangen, um eine Kollision zu verhindern, berichtete der iranische Staatssender IRIB. Dabei hätten sich mehrere Passagiere verletzt.

Nach Angaben eines IRIB-Reporters, der selbst an Bord war, wurde vom syrischen Kontrollturm gesagt, dass es sich um zwei israelische Kampfjets gehandelt habe. Die hätten sich dem Verkehrsflugzeug bis auf 200 Meter genähert, behauptete der Reporter. Bei dem Sturzflug seien drei Passagiere leicht verletzt worden. "Das war nicht nur eine Bedrohung, sondern de facto ein Angriff der Zionisten (Israel) auf die iranische Maschine", sagte der Reporter. Später war im Staatsfernsehen aber von "Belästigung" durch US-Jets die Rede.

Das US-Militär bestätigte, dass ein eigener Jet den Passagierjet im syrischem Luftraum kontrolliert habe. Die amerikanische F-15 habe den Passagierflieger "aus einer sicheren Entfernung von rund 1000 Metern" einer üblichen optischen Identifizierung unterzogen, teilte Hauptmann Bill Urban, Sprecher des zuständigen Central Command, mit. Anlass der Kontrolle sei die Sicherheit von Koalitions-Angehörigen in der Garnison in Al-Tarf gewesen. "Als der Pilot dann das Flugzeug als Passagierjet der Mahan Air identifizierte, entfernte sich die F-15 mit gebührendem Abstand von der Maschine. Die Aktion sei "im Einklang mit internationalen Standards" erfolgt.

Der Iran erwägt nach eigenen Angaben vom Freitag, rechtliche Schritte gegen die USA einzuleiten. "Belästigung einer Passagiermaschine in einem neutralen Luftraum (Syrien) ist ein klarer internationaler Verstoß gegen die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs", sagte Vizepräsidentin Laja Dschonejdi laut Nachrichtenagentur Isna. Daher könnte der Iran rechtliche Schritte unternehmen und den Fall bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation sowie dem Internationalen Gerichtshof melden. Das iranische Außenministerium will die Details des Vorfalls noch untersuchen und dann eine Erklärung abgeben.

Die syrische Staatsagentur Sana zitierte Vertreter des Luftfahrtamtes mit den Worten: "Ein Flugzeug, das zur US-geführten Koalition gehören soll, fing ein iranisches Verkehrsflugzeug in syrischem Luftraum im Gebiet von Al-Tanf ab und zwang den Piloten, in scharfen Sinkflug zu gehen. Dies führte zu kleineren Verletzungen bei Passagieren." Die aus Teheran kommende Verkehrsmaschine habe ihren Flug nach Beirut fortsetzen können.

Der Direktor des Beiruter Flughafens erklärte dem libanesischen TV-Sender New, die iranische Maschine sei um 20.30 Uhr Ortszeit in Beirut gelandet. "Alle Passagiere sind wohlauf, doch einige hatten kleinere Verletzungen", sagte er. "Doch die meisten litten unter Schock und Angst." Der Leiter des libanesischen Roten Kreuzes, George Kettneh, erklärte der Deutschen Presse-Agentur: "Unsere Teams haben keine Verletzten in Krankenhäuser gebracht." Die meisten Passagiere standen unter Schock, hieß es. Mittlerweile soll die Maschine wieder in Teheran sein.

Im Internet kursierten Videos, die in dem Flugzeug aufgenommen worden sein sollen und Passagiere mit Schwimmwesten sowie Gegenstände auf dem Mittelgang zeigten. Die Echtheit der Aufnahmen war nicht festzustellen.

@ dpa.de

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