Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

TEHERAN - Die iranische Atomorganisation (AEOI) plant den Bau einer neuen Anlage für die Herstellung von schnelleren Zentrifugen.

08.09.2020 - 16:10:31

Iran plant Konstruktion einer neuen Atomanlage. "Nach der Sabotage in einem unserer Lager planen wir nun die Konstruktion einer moderneren und größeren Anlage für die Herstellung von schnelleren und fortgeschrittenen Zentrifugen", sagte AEOI-Chef Ali-Akbar Salehi am Dienstag. Die neue Anlage werde in der Nähe der Atomanlage Natans in Zentraliran gebaut, sagte Salehi laut der Nachrichtenagentur Isna. Mit Zentrifugen kann Uran angereichert werden.

Im Juli gab es eine Explosion in einem Industrieschuppen in Natans. Die AEOI hatte zunächst von begrenzten Auswirkungen gesprochen, räumte dann aber ein, dass die Explosion doch "beachtliche Schäden" angerichtet habe. Die AEOI spricht von Sabotage, Details wollte sie aber nicht bekanntgeben. "Das ist Sache des nationalen Sicherheitsrats", sagte Salehi.

Der Iran hat seit vergangenem Jahr schrittweise gegen die Auflagen des Wiener Atomabkommen von 2015 verstoßen. Im Januar wurde bekanntgegeben, dass das Land künftig auch keine Beschränkungen für die Anzahl und Modelle seiner Zentrifugen mehr beachten und so viel angereichertes Uran wie nötig lagern werde.

Die USA hatten das Wiener Atomabkommen im Mai 2018 einseitig aufgekündigt und danach wieder scharfe Sanktionen gegen Teheran verhängt. Vor allem die Sanktionen gegen den Erdgas- und Ölsektor lösten eine schwere Wirtschaftskrise in der Islamischen Republik aus. Trotz der Sanktionen hatte sich das Land aber ein Jahr lang weiter an das Atomabkommen gehalten. Die europäischen Vertragspartner - Deutschland, Frankreich und Großbritannien - hatten derweil weitgehend vergeblich versucht, den im Abkommen versprochenen Handel trotz der US-Sanktionen aufrecht zu erhalten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump will Ku-Klux-Klan und Antifa als Terrorgruppen einstufen. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will im Falle seines Wahlsiegs am 3. November nach eigenen Angaben den rassistischen Ku-Klux-Klan und die linke Antifa als Terrororganisationen einstufen. Das geht aus Trumps "Versprechen für das Schwarze Amerika" für eine zweite Amtszeit hervor, die er am Freitag in Atlanta vorstellte. Der Republikaner warb mit seinem sogenannten "Platin-Plan" um die Stimmen von schwarzen Wählern, die traditionell mehrheitlich die Demokraten unterstützen. Trump verspricht darin unter anderem drei Millionen neue Jobs für Afroamerikaner, 500 000 neue Unternehmen von Schwarzen sowie einen besseren Zugang zu Bildung und Ausbildung. Trump will Ku-Klux-Klan und Antifa als Terrorgruppen einstufen (Wirtschaft, 25.09.2020 - 23:13) weiterlesen...

WHO: Zwei Millionen Covid-Tote und mehr möglich. Die Zahl von zwei Millionen Todesopfern sei zwar unvorstellbar, "aber nicht unmöglich", sagte der Nothilfekoordinator Mike Ryan am Freitagabend in Genf. Die WHO rechnet damit, dass die Zahl von einer Million gemeldeten Covid-Todesfällen in der kommenden Woche erreicht wird. GENF - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einem massiven weiteren Anstieg der Todeszahlen durch das Coronavirus gewarnt. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 23:00) weiterlesen...

Boeings Krisenjet 737 Max vor Wiederzulassung - Testflug von FAA-Chef. WASHINGTON - Der Chef der US-Luftfahrtaufsicht FAA will sich am Mittwoch persönlich von der Sicherheit von Boeings Krisenjet 737 Max überzeugen. Behördenleiter Steve Dickson plane am 30. September einen Testflug mit der Maschine, teilte die FAA am Freitag in Washington mit. Dickson ist selbst ehemaliger Pilot, der lange für die United States Air Force und Delta Air Lines flog. Boeings Krisenjet 737 Max vor Wiederzulassung - Testflug von FAA-Chef (Boerse, 25.09.2020 - 22:38) weiterlesen...

Fall Nawalny: Moskau wirft Berlin Behinderung von Aufklärung vor. Die Bundesregierung verstoße gegen das Europäische Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen von 1959, teilte das russische Außenministerium am Freitagabend in Moskau mit. Deutschland agiere gegen eine Aufklärung der Wahrheit. Fragwürdig sei zudem die Rolle des technischen Sekretariats der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW), hieß es. MOSKAU - Im Fall des vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny hat Russland Deutschland eine Behinderung der Aufklärung vorgeworfen. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 22:10) weiterlesen...

Tirol: Listung als Corona-Risikogebiet 'ein schwerer Schlag'. Damit verband die Bundesregierung wegen rasant steigender Infektionszahlen auch eine Warnung vor touristischen Reisen. "Diese Entscheidung stellt einen schweren Schlag für unseren Wirtschaftsstandort, unseren Arbeitsmarkt und ganz Tirol dar", sagte Tirols Landeschef Günther Platter am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur. "Im Sommer haben wir gezeigt, dass wir ein sicherer Gastgeber sind. In den letzten drei Monaten waren von 1800 in Tirol Infizierten nur 55 ausländische Gäste." Tirol hatte am Freitag 67 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. INNSBRUCK - Das österreichische Bundesland Tirol bedauert die Aufnahme auf die Liste der Corona-Risikogebiete in Deutschland. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 21:55) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: Beschränkungen wegen hoher Corona-Zahlen in weiteren Regionen (durchgehend aktualisiert) (Wirtschaft, 25.09.2020 - 21:36) weiterlesen...