Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

TEHERAN - Der iranische Präsident Hassan Ruhani schließt einen kompletten Ausstieg seines Landes aus dem Atomabkommen bis auf weiteres aus.

16.01.2020 - 12:01:24

Ruhani: Iran will nicht komplett aus Atomabkommen aussteigen. Dies würde seiner Einschätzung nach den Iran wieder als Fall vor den UN-Sicherheitsrat bringen und internationale Sanktionen nach sich ziehen. "Dann hätten wir die Probleme wieder von vorne", sagte der Kleriker bei einem Treffen mit Direktoren der iranischen Zentralbank in Teheran am Donnerstag.

Dies würde seiner Einschätzung nach den Iran wieder als Fall vor den UN-Sicherheitsrat bringen und internationale Sanktionen nach sich ziehen. «Dann hätten wir die Probleme wieder von vorne», sagte der Kleriker bei einem Treffen mit Direktoren der iranischen Zentralbank in Teheran am Donnerstag.

Das iranische Atomprogramm ist laut Ruhani jetzt «fortgeschrittener» als vor dem Wiener Atomabkommen von 2015. Das Land habe mehr Kapazitäten, um Uran anzureichern. Genauere Angaben machte er dazu nicht, die iranische Atomorganisation soll demnächst aber technische Details bekanntgeben.

Das Atomakommen soll dem Iran ein ziviles Atomprogramm ermöglichen, aber eine atomare Bewaffnung verwehren. Es war an die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen geknüpft. Die USA stiegen aber 2018 einseitig aus dem von den UN übernommenen Abkommen aus und belegten Teheran wieder mit schweren Wirtschaftssanktionen.

Nach einem Karenzjahr übertrat auch der Iran schrittweise immer mehr Regeln der Vereinbarung. Die anderen Partner China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland wollen das Regelwerk retten. Die drei EU-Staaten aktivierten wegen der zunehmenden Regelverstöße des Irans jedoch jüngst einen Schlichtungsmechanismus.

Der Iran sei jederzeit bereit, zum Atomdeal zurückzukehren, sobald er vertragsgerecht umgesetzt werde, heißt es auf der Webseite des Präsidenten. Der Teilausstieg sei für den Iran auch mit Risiken verbunden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

China verbietet Plastiktüten in Läden. Die staatliche Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) verkündete am Sonntag in Peking einen schrittweisen, "ehrgeizigen Plan" zur Verringerung von Plastikmüll in den nächsten fünf Jahren. Danach dürfen ab Ende dieses Jahres in großen Metropolen in Supermärkten und anderen Geschäften keine Plastiktüten mehr herausgegeben werden. Ende 2022 gilt das Verbot auch in kleineren Städten. Ende dieses Jahres werden auch Strohhalme aus Plastik landesweit verboten. PEKING - China verbietet Plastiktüten in Supermärkten und den Einsatz von Einwegprodukten aus Kunststoff in Hotels und Restaurants. (Boerse, 19.01.2020 - 18:05) weiterlesen...

Streikfront bröckelt in Frankreich - Proteste gehen aber weiter. Es bestehe die Chance, dass es am Montag wieder aufwärts gehe, sagte Gewerkschaftsfunktionär Laurent Djebali der Zeitung "Le Parisien". Die Streiks und Proteste gegen die Rentenreform lähmen das Land bereits seit Anfang Dezember. Auch am Wochenende gab es wieder Proteste gegen das geplante Projekt - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bekam die Wut höchstpersönlich zu spüren. PARIS - In Frankreich zeichnet sich nach mehr als sechs Wochen Dauerstreiks ein Ende der massiven Behinderungen im Pariser Nahverkehr ab. (Boerse, 19.01.2020 - 18:03) weiterlesen...

China verbietet Plastiktüten in Supermärkten. Die staatliche Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) verkündete am Sonntag in Peking einen ehrgeizigen Plan zur Verringerung von Plastikmüll in den nächsten fünf Jahren. Danach dürfen ab Ende dieses Jahres in großen Metropolen in Supermärkten und anderen Geschäften keine Plastiktüten mehr herausgegeben werden. Ende 2022 gilt das Verbot auch in kleineren Städten. Ende dieses Jahres werden auch schon Strohhalme aus Plastik landesweit verboten. PEKING - China verbietet Plastiktüten und andere Einwegprodukte aus Kunststoff in Supermärkten großer Städte. (Boerse, 19.01.2020 - 17:03) weiterlesen...

Brandenburger Regierungssprecher: Tesla stimmt Grundstückskauf zu. Der Vorstand des Unternehmens hat am Samstag dem Kaufvertrag mit dem Land Brandenburg zum Erwerb des rund 300 Hektar großen Grundstücks zugestimmt, wie der Regierungssprecher Florian Engels am Sonntag mitteilte. Auf dem Gelände will Tesla seine Fabrik bauen. POTSDAM - Die Ansiedlung des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) ist einem Brandenburger Regierungssprecher zufolge einen weiteren Schritt näher gerückt. (Boerse, 19.01.2020 - 16:57) weiterlesen...

Trotz Reiseverbot: Venezuelas Oppositionsführer Guaidó in Kolumbien. "Wir heißen Präsident Guaidó in Kolumbien willkommen", schrieb Kolumbiens Staatschef Iván Duque am Sonntag auf Twitter. "Heute Nachmittag haben wir ein Arbeitstreffen." Zudem soll Guaidó am Montag an einem regionalen Ministertreffen zum Thema Terrorismus in Bogotá teilnehmen, bei dem auch US-Außenminister Mike Pompeo erwartet wird. BOGOTÁ - Trotz eines Reiseverbots ist der selbst ernannte Interimspräsident und Oppositionsführer Juan Guaidó aus seiner Heimat Venezuela ins Nachbarland Kolumbien gereist. (Boerse, 19.01.2020 - 16:29) weiterlesen...

EU kürzt Beitrittshilfen für Türkei. Wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell dem EU-Parlament mitteilte, fließt dieses Jahr nur ein Viertel der ursprünglich einmal vorgesehenen Summe. Gründe sind unter anderem der Gasstreit mit Zypern im Mittelmeer und die türkische Militäroffensive in Syrien. Über Borrells Mitteilung an das EU-Parlament hatte zuerst die Funke Mediengruppe (Samstag) berichtet. BRÜSSEL/BERLIN - Die EU hat die sogenannten Vorbeitrittshilfen an die Türkei für 2020 drastisch gekürzt. (Wirtschaft, 19.01.2020 - 16:01) weiterlesen...