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TEHERAN - Bei einer staatlich organisierten Großdemonstration in Teheran haben die Veranstalter die Todesstrafe für die "Rädelsführer" der jüngsten landesweiten Unruhen gefordert.

25.11.2019 - 18:51:25

Harsche Drohungen gegen USA und Israel bei Großdemo in Teheran. Sie hätten als "Söldner" der drei iranischen Erzfeinde - USA, Israel und Saudi-Arabien - Sabotageaktionen im Land durchgeführt und würden somit als "Verräter" an Land und Volk angesehen, hieß es in einer Abschlusserklärung am Montag. Bei den Unruhen waren 180 "Rädelsführer" festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, Landsleute getötet sowie Banken und öffentliche Einrichtungen in Brand gesetzt zu haben.

Als Hauptredner der Großkundgebung bezeichnete der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Hussein Salami, die angebliche Einmischung der USA in die Unruhen als eine "Kriegserklärung" an den Iran. "Doch auch diesmal haben die USA und ihre Alliierten den Krieg verloren", sagte er. Hauptziel der USA sei es gewesen, die iranische Führung zu schwächen und letztendlich zu stürzen. Der IRGC-Chef drohte den USA mit Vergeltung und Israel mit der Vernichtung. Beide hätten mit ihren "Verschwörungen" bei den Unruhen die Rote Linie des Irans überschritten.

Nach Angaben des Staatssenders IRIB nahmen Zehntausende an der Großdemonstration teil. Der Sender übertrug die Kundgebung auf mehreren Kanälen.

Im Iran hatten Menschen in allen Teilen des Landes tagelang gegen eine Erhöhung der Benzinpreise und eine Rationierung von Kraftstoff demonstriert. Mit einer Internetblockade wurde verhindert, dass Informationen, Bilder und Videos von den Protesten verbreitet werden. Die systemtreue Elitetruppe IRGC erklärte die Unruhen am Donnerstag für beendet.

Amnesty International berichtete von mindestens 143 Menschen, die von Sicherheitskräften getötet worden seien. Iranische Behörden sprachen von neun Toten - aktualisiert wurden diese Opferzahlen nicht mehr. Die Internetblockade wurde zwar am Freitag aufgehoben, dennoch gab es landesweit auch am Montag noch Störungen.

@ dpa.de

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