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Hensoldt, DE000HAG0005

TAUFKIRCHEN - Der Rüstungselektronik-Hersteller Hensoldt gelistete Unternehmen am Mittwoch in Taufkirchen mit.

04.08.2021 - 10:51:01

Großaufträge beflügeln Rüstungselektronik-Hersteller Hensoldt - Verlust sinkt. Großaufträge rund um den Kampfjet Eurofighter und für das Aufklärungssystem Pegasus für die Bundeswehr ließen das Auftragsbuch anschwellen. Die Erlöse legten derweil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 486 Millionen Euro zu. Der Nettoverlust verringerte sich von 88 Millionen auf 27 Millionen Euro.

Technik die Flugzeuge beim Hersteller Bombardier beschaffen und die gewünschten Anpassungen verantworten. Ein größerer Teil der Auftragssumme soll jedoch bei Hensoldt hängen bleiben, hatte ein Sprecher des Unternehmens Ende Juni gesagt.

Die gute Nachfrage zeigte sich im ersten Halbjahr auch bei den Erlösen: Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 486 Millionen Euro zu. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) wuchs um sieben Prozent auf 44 Millionen Euro. Unter dem Strich steckte Hensoldt noch in den roten Zahlen: Der Nettoverlust verringerte sich jedoch von 88 Millionen auf 27 Millionen Euro.

Hensoldt-Chef Thomas Müller sieht den Konzern damit auf Kurs zu seinen Zielen für 2021. Der Manager peilt einen Umsatz von 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro an, wobei Schwankungen der Währungskurse und Veränderungen des Konzernzuschnitts ausgeklammert sind. Vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (bereinigtes Ebitda) sollen 18 Prozent des Erlöses beim Unternehmen hängen bleiben. Dabei werden Geschäfte mit geringem Wertschöpfungsanteil herausgerechnet.

Hensoldt ist die ehemalige Radarsparte von Airbus . Der Finanzinvestor KKR hatte das Unternehmen 2017 übernommen und es im September 2020 an die Börse gebracht. Ende März verkaufte er eine Sperrminorität von 25,1 Prozent an den Bund. Hensoldt liefert auch Schlüsseltechnologien aus den Bereichen Krypto-Technik und Sensorik, und die Bundesregierung will einen unerwünschten Zugriff auf diesen Bereich verhindern. Ende April übernahm der italienische Leonardo-Konzern von KKR ein weiteres Aktienpaket von 25,1 Prozent.

@ dpa.de