Deutschland, Australien

SYDNEY - Der britische Unternehmer Richard Branson (68) hat eine Kampagne zur Entkriminalisierung von Drogenkonsum gestartet.

12.10.2018 - 11:17:25

Unternehmer Branson startet Kampagne: Drogenkonsumenten brauchen Hilfe. Das Problem des Missbrauchs solle als gesundheitliches Problem und nicht als Verbrechen behandelt werden, sagte der Unternehmer zum Start der Kampagne "Fair Treatment" (Faire Behandlung) am Freitag in Sydney.

Die Kampagne wird von der Uniting Church, der drittgrößten christlichen Glaubensgemeinschaft in Australien, geleitet und von mehr als 60 Organisationen unterstützt. Menschen sollten behandelt, nicht bestraft werden, fordern unter anderem Rechtsanwälte und Gesundheitsorganisationen. Der sogenannte Krieg gegen Drogen sei schon verloren, sagte der Gründer der Fluggesellschaft Virgin Airlines. "Wenn Leute eingesperrt sind, nehmen sie fast immer wieder Drogen, wenn sie rauskommen."

Der Polizeiminister von New South Wales, Troy Grant, sagte hingegen, die Kampagne gefährde die Gesundheit von Menschen. Sie lege nahe, dass illegaler Drogenkonsum sicher sein könne.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktivisten besetzen Braunkohlebagger - sieben Festnahmen. Betreiber RWE habe am Morgen die Polizei wegen der Aktion gerufen, teilten die Beamten mit. HAMBACH - Die Polizei hat am Sonntag im rheinischen Braunkohle-Tagebau Hambach sieben Menschen festgenommen, die einen Bagger besetzt hatten. (Boerse, 21.10.2018 - 19:25) weiterlesen...

Siemens hofft auf Auftrag. (Aktualisierung: Weitere Details und Reaktionen, neue Aufmachung) Siemens hofft auf Auftrag (Boerse, 21.10.2018 - 17:32) weiterlesen...

Siemens darf weiter auf Milliarden-Auftrag im Irak hoffen (Boerse, 21.10.2018 - 16:43) weiterlesen...

Italien bleibt bei Schuldenplänen hart - 'Lächeln' gegen Abstufung (Boerse, 21.10.2018 - 16:41) weiterlesen...

Diesel-Paket gegen Rechtsempfinden? - Grüne: 'Mit Industrie anlegen' MAINZ/FRANKFURT - Das Diesel-Paket der Bundesregierung lässt für den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling noch viel zu wünschen übrig - seine Stadt könnte das nächste Fahrverbot treffen. (Boerse, 21.10.2018 - 15:03) weiterlesen...

Teilnahme von Siemens-Chef an Riad-Konferenz noch immer unklar. Joe Kaeser habe sich noch nicht entschieden, teilte ein Konzernsprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit. Kaeser war am Wochenende auf einer Reise im Irak. MÜNCHEN/RIAD - Nach der Tötung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi ist die Teilnahme des Siemens -Chefs an einer Investmentkonferenz in der saudischen Hauptstadt Riad kommende Woche noch unklar. (Boerse, 21.10.2018 - 15:03) weiterlesen...