Produktion, Absatz

STUTTGART / TÜBINGEN - Internet-Werbung für Chemikalien ist in vielen Fällen mangelhaft gekennzeichnet.

05.12.2018 - 17:31:24

Chemikalien im Online-Handel nicht ausreichend gekennzeichnet. Das geht aus der Marktüberwachung zur Chemikaliensicherheit des Umweltministeriums in Baden-Württemberg hervor, die die Behörde am Mittwoch veröffentlichte. In 90 Prozent der überprüften Online-Angebote für gefährliche Gemische fehlten beispielsweise die von der EU vorgegebenen Gefahrenhinweise.

Das Umweltministerium hat vom Regierungspräsidium Tübingen im Jahr 2016 Betriebe und Produkte darauf prüfen lassen, ob sie die geltenden Bestimmungen für den Handel mit Chemikalien einhalten. Laut Ministerium bewegen sich die Beanstandungen insgesamt auf einem niedrigen Niveau und sind überwiegend rückläufig. Mängel stellten die Prüfer unter anderem bei der Kennzeichnung und Verpackung von Industriechemikalien und bei der Kennzeichnung flüssiger Wasch- und Reinigungsmittel fest.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kartellamt moniert Mängel bei Online-Vergleichsportalen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Bundeskartellamts, das 36 solcher Portale unter die Lupe genommen hatte und dabei auf einige Mängel stieß. "Der Verbraucher kann sich nicht immer darauf verlassen, tatsächlich das für ihn beste Angebot auf einem Vergleichsportal zu finden", kritisierte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Mittwoch bei der Vorstellung der Ergebnisse. Verbraucher würden oft nicht darüber aufgeklärt, wie die Reihenfolge der Suchergebnisse und die Empfehlungen der Vergleichsportale im Einzelnen zustande kommen. "Es fehlt an Transparenz", rügte Mundt. BONN - Wer Kaufentscheidungen auf Basis von Online-Vergleichsportalen fällt, kommt dabei manchmal schlecht weg. (Boerse, 12.12.2018 - 15:52) weiterlesen...

Studie: Autofahrer bleiben einmal gewähltem Motor treu. Demnach würden sich mehr als 80 Prozent der Befragten in Deutschland und China - in den USA sogar mehr als 90 Prozent - für denselben Motortyp wie in ihrem derzeitigen Auto entscheiden, ergab eine am Mittwoch in Hannover vorgestellte Mobilitätsstudie des Dax -Konzerns. Nur in Japan gebe es eine "gewisse Wechselbereitschaft" - dort könne sich ein knappes Viertel der Befragten ein anderes Antriebssystem vorstellen. HANNOVER - Der Traum der Hersteller vom schnellen Erfolg der Elektroautos könnte nach einer Studie des Zulieferers Continental am Beharrungsvermögen der Autofahrer scheitern. (Boerse, 12.12.2018 - 15:25) weiterlesen...

Gore auf der UN-Klimakonferenz: Für Verzweiflung keine Zeit. Der Klimawandel sei voll im Gange, mit verheerenden Folgen wie kaum erträglichen Hitzewellen, teils jahrelangen Dürren, Überschwemmungen und extremen Stürmen, sagte er am Mittwoch in Kattowitz (Katowice). KATTOWITZ - In einem leidenschaftlichen Appell hat der frühere US-Vizepräsident Al Gore die UN-Klimakonferenz in Polen dazu aufgerufen, schnell und entschlossen die von Treibhausgasen verursachte Erhitzung der Erde einzudämmen. (Boerse, 12.12.2018 - 14:27) weiterlesen...

U-Ausschuss zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium kommt. Die Obleute von Grünen, FDP und Linke im Verteidigungsausschuss verständigten sich am Mittwoch auf die Einsetzung eines solchen Gremiums. Es soll den Einsatz externer Fachleute für einen dreistelligen Millionenbetrag unter Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufklären. Die Stimmen der drei Oppositionsfraktionen reichen zur Einsetzung aus. BERLIN - Die Berateraffäre im Verteidigungsministerium wird zum Fall für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Bundestag. (Wirtschaft, 12.12.2018 - 14:18) weiterlesen...

Jobabbau bei Ford - Unternehmen sieht keinen Bruch von Vereinbarungen. Diese gelte zwar noch bis Mai 2022, teilte eine Sprecherin am Mittwoch in Köln mit. Sie enthalte aber eine Passage, dass bei "schwerwiegenden Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beziehungsweise des Marktes" über eine Anpassung verhandelt werde. Entsprechend nehme die Geschäftsführung nun offizielle Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung auf. SAARLOUIS - Der Autobauer Ford hat nach dem angekündigten Stellenabbau in Saarlouis den Vorwurf des Bruchs einer zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausgehandelten Vereinbarung zurückgewiesen. (Boerse, 12.12.2018 - 14:12) weiterlesen...

U-Ausschuss zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium kommt. Die Obleute von Grünen, FDP und Linke im Verteidigungsausschuss des Bundestags verständigten sich am Mittwoch auf die Einsetzung eines solchen Gremiums. Es soll den Einsatz externer Fachleute für einen dreistelligen Millionenbetrag unter Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufklären. BERLIN - Die Berateraffäre im Verteidigungsministerium wird zum Fall für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. (Wirtschaft, 12.12.2018 - 14:03) weiterlesen...