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Medien, Produktion

STUTTGART - SWR-Intendant Kai Gniffke hat die Vorwürfe des Thüringer CDU-Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen gegen die ARD-"Tagesschau" zurückgewiesen.

05.07.2021 - 12:21:30

SWR-Intendant Gniffke kritisiert Maaßen

Gniffke, der bis 2019 Chefredakteur von ARD-aktuell war, ergänzte: "Vielleicht sollte Hans-Georg Maaßen mal die Menschen in seinem Wahlkreis in Thüringen fragen, welche Erfahrungen sie im Laufe ihres Lebens mit dieser Praxis gemacht haben." Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe die Aufgabe, Journalismus unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Interessen sicherzustellen.

Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen hatte im Sender tv.berlin den öffentlich-rechtlichen Medien einen "klaren Linksdrall" attestiert. Er sprach von Verbindungen von NDR-Mitarbeitern in die linksextreme Szene und brachte einen "NDR-Untersuchungsausschuss" ins Gespräch. Am Sonntagabend schrieb Maaßen nach massiver Kritik von Grünen und SPD auf Twitter, er kritisiere tendenziöse Berichterstattung, auch das gehöre zur Meinungsfreiheit. "Klar ist aber: Eine "Gesinnungskontrolle" journalistischer Arbeit durch die Politik darf es nicht geben."

@ dpa.de

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