DAIMLER AG, DE0007100000

STUTTGART / SAO BERNARDO DO CAMPO - Der Lkw-Bauer Daimler will in den kommenden fünf Jahren rund 600 Millionen Euro in sein zuletzt schwächelndes brasilianisches Nutzfahrzeuggeschäft stecken.

10.10.2017 - 14:38:26

Daimler investiert 600 Millionen Euro in brasilianischen Nutzfahrzeugmarkt. Die Investitionen sollen in die Fahrzeugpalette, die Vernetzung von Fahrzeugen sowie in die beiden größten Werke im Land fließen, wie der Konzern am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Bis 2022 sollen die beiden Werke in Sao Bernardo Do Campo und in Juiz de Fora so wettbewerbsfähiger werden.

"Wir glauben an den Nutzfahrzeug-Markt Brasilien und investieren weiter in unsere regionale Präsenz", sagte der für Lkws und Busse zuständige Daimler-Vorstand Martin Daum. "Nahezu die Hälfte aller Nutzfahrzeuge auf Brasiliens Straßen sind älter als 20 Jahre. Diese Fahrzeuge müssen ersetzt werden."

Daums Vorgänger Wolfgang Bernhard hatte unter anderem wegen der Probleme im Nutzfahrzeuggeschäft in Lateinamerika ein 400 Millionen Euro schweres Sparprogramm angestoßen. Die Konjunkturkrise der vergangenen Jahre vor allem in Brasilien belastete das Geschäft, Tausende Arbeitsplätze haben die Stuttgarter im Land gestrichen. Daimler ist in Brasilien seit 60 Jahren aktiv und der größte Nutzfahrzeughersteller für Lkw und Busse in Lateinamerika.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Daimler weitet Geschäft mit Mercedes-Bussen in Ostasien aus. Der Konzern bringt die Fahrzeuge der Kernmarke Mercedes-Benz erstmals in Taiwan auf den Markt, wo er bisher nur mit kleineren Bussen der asiatischen Tochter Fuso vertreten ist. Daimler sieht Taiwan als wichtigen Markt, der vom Volumen in etwa vergleichbar ist mit Spanien oder Italien, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Die Busse werden direkt in Taiwan zusammen mit einem einheimischen Partnerunternehmen gebaut. Die Fahrgestellte kommen aus dem Werk in Brasilien. STUTTGART - Daimler baut das Geschäft mit großen Stadt- und Reisebussen in Ostasien aus. (Boerse, 17.01.2018 - 16:03) weiterlesen...

Kretschmann in seinem Daimler-Dienstwagen: 'Wie eine Sardine in der Büchse'. "Ich hocke da wie ein Sardine in der Büchse", sagte er am Dienstag in Stuttgart. Vor ihm sitze ein Personenschützer, der ja auch Platz brauche. Er selbst klemme sich meistens noch eine Tasche eines Mitarbeiters hinter die Füße. Er nehme das aber gerne in Kauf. "Es geht mir besser wie der Queen mit ihrer Kutsche", meinte er mit Blick auf die britische Königin, die über unbequeme Sprungfedern im Sitz geklagt hatte. STUTTGART - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält seinen Dienstwagen nicht für besonders komfortabel. (Boerse, 16.01.2018 - 17:24) weiterlesen...

IG Metall mit voller Streikkasse und weniger Mitgliedern. Hauptkassierer Jürgen Kerner präsentierte am Dienstag für das vergangene Jahr einen erneuten Rekord von Beitragseinnahmen in Höhe von 561 Millionen Euro. "Unsere Streikkasse ist gut gefüllt", sagte der Gewerkschafter in Frankfurt. FRANKFURT - Mit einer vollen Streikkasse geht die IG Metall in die heiße Phase des Tarifkonflikts in der deutschen Metall- und Elektroindustrie. (Boerse, 16.01.2018 - 14:39) weiterlesen...

Warnstreik bei Daimler - Bänder in Sindelfingen stehen still. Bei einer Kundgebung vor den Werkstoren zeigte sich die Gewerkschaft IG Metall kampfbereit: "Diesmal ist es nur ein Warnstreik, aber wir können eskalieren - wenn kommende Woche von den Arbeitgebern kein anständiges Angebot kommt, dann streiken wir den ganzen Tag", rief Daimler-Vize-Betriebsratschef Ergun Lümali am Dienstag in Sindelfingen bei Stuttgart seinen Kollegen zu. SINDELFINGEN - Erstmals im laufenden Tarifkonflikt haben Tausende Daimler -Mitarbeiter im Sindelfinger Werk des Autobauers die Arbeit niedergelegt. (Boerse, 16.01.2018 - 12:58) weiterlesen...

DETROIT/Daimler-Chef: Wollen EU-Klimaziele schaffen - aber keine Garantie. "Wir wollen den Regeln 2021 entsprechen", sagte Vorstandschef Dieter Zetsche am Montag auf der Automesse in Detroit. Er könne jedoch nicht ausschließen, dass der Autobauer die Ziele nicht erreiche. In einem solchen Fall drohen hohe Strafen aus Brüssel. Autobauer müssen mit ihren neu verkauften Fahrzeugen im Jahr 2021 generell die Grenze von 95 Gramm CO2-Ausstoß pro gefahrenem Kilometer einhalten- der Wert variiert für einzelne Hersteller leicht. Daimler hatte im Jahr 2016 einen durchschnittlichen Ausstoß von 123 Gramm in der Flotte, neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Das Unternehmen muss 100 Gramm schaffen. DETROIT - will trotz schleppender Fortschritte bei der Kohlendioxid-Verringerung (CO2) weiter die Vorgaben der Europäischen Union erfüllen. (Boerse, 15.01.2018 - 17:06) weiterlesen...

IG Metall ruft erneut Tausende zu Warnstreiks im Südwesten auf. STUTTGART - Trotz einer ersten leichten Annäherung in den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie im Südwesten setzt die IG Metall weiter auf Warnstreiks. Bei Porsche in Stuttgart legten nach Angaben der Gewerkschaft am Montag erneut rund 3500 Beschäftigte die Arbeit vorübergehend nieder. Seit Beginn der Warnstreikwelle vor einer Woche war es bereits die dritte Kundgebung bei dem Autobauer. Die Belegschaft habe sich dafür ausgesprochen, zu dem neuen Instrument der 24-Stunden-Warnstreiks zu greifen, falls die Verhandlungen in der nächsten Runde am 24. Januar nicht vorankämen, betonte Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück. IG Metall ruft erneut Tausende zu Warnstreiks im Südwesten auf (Boerse, 15.01.2018 - 14:35) weiterlesen...