Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Maschinenbau, Auto

STUTTGART - Nach fast 70 Jahren macht der Filterspezialist Mann+Hummel sein Werk am Hauptsitz in Ludwigsburg dicht.

30.07.2020 - 12:00:29

Mann+Hummel macht Produktion am Stammsitz Ludwigsburg dicht. Von der Schließung sind rund 400 Arbeitsplätze betroffen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Firmensitz sowie Forschung und Entwicklung sollen in Ludwigsburg bleiben; die Fertigung aber läuft den Angaben zufolge entweder aus oder wird in andere Werke verlagert. Zuerst berichtete die "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag) darüber.

"Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn das Werk besteht bereits seit 1954 in Ludwigsburg", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Fischer. "Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens war sie aber nötig." Die kontinuierliche Überprüfung aller Produktionsstandorte habe ergeben, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs in Ludwigsburg nicht gesichert werden könne. Einen konkreten Zeitplan zur Schließung gibt es bisher nicht.

Die IG Metall rief in einer ersten Reaktion zu einer Schweigeminute vor dem Werk auf. Mann+Hummel produziert in Ludwigsburg unter anderem Kraftstoff-, Öl- und Luftfiltersysteme für die Automobilindustrie. Schon vor längerer Zeit hatte das Unternehmen ein Restrukturierungsprogramm aufgelegt, um die schwächelnde Konjunktur und die Umwälzungen in der Autobranche abzufedern. Weltweit sind rund 22 000 Menschen für das Unternehmen tätig.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gabelstaplerhersteller Jungheinrich im ersten Halbjahr mit Gewinneinbruch. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahr um 28,9 Prozent auf 59,7 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Dienstag im Rahmen der Vorstellung des Halbjahresberichts in Hamburg mitteilte. Je Aktie entsprach das einem Gewinn von 0,60 Euro nach 0,83 Euro im vergangenen Jahr. Jungheinrich litt in den ersten sechs Monaten unter einer schwachen Nachfrage, der Konzernumsatz sank daher wie bereits seit Juli bekannt von 2 Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden Euro. Auch die restlichen Eckdaten und die im Juli ausgegebene Prognose wurden zudem bestätigt. HAMBURG - Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat im ersten Halbjahr wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger verdient. (Boerse, 11.08.2020 - 08:07) weiterlesen...

Motorenhersteller Deutz spürt Corona-Krise und macht noch mehr Verlust. Ein Jahr zuvor hatte Deutz noch einen Gewinn von 24,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Bereits im ersten Quartal hatten die Kölner wegen der Pandemie einen Fehlbetrag ausgewiesen, der nun nochmal deutlich höher ausfiel. KÖLN - Der Motorenhersteller Deutz notierte Unternehmen am Dienstag in Köln mitteilte. (Boerse, 11.08.2020 - 08:00) weiterlesen...

DEUTZ AG: Stark rückläufige Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2020 infolge der Corona-Krise DEUTZ AG: Stark rückläufige Geschäftsentwicklung im 1. (Boerse, 11.08.2020 - 07:34) weiterlesen...

Studie: Protektionismus schadet deutschem Maschinenbau Deutschlands Maschinenbauer verlieren aufgrund von Handelshemmnissen weltweit massiv Marktanteile. (Wirtschaft, 11.08.2020 - 05:02) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Varta mit neuem Hoch seit Januar im MDax vorne dabei. Damals waren die Papiere plötzlich wegen kritischer Analystenkommentare zur Konkurrenzsituation bei den bis dahin rekordtreibenden Hightech-Batterien eingebrochen. Den Kursrutsch abhaken könnten sie oberhalb von 117,20 Euro. FRANKFURT - Die Aktien von Varta brachte, kommen sie dem Schließen einer Kurslücke aus dem Januar Schritt für Schritt näher. (Boerse, 10.08.2020 - 12:26) weiterlesen...

Weil sorgt sich um Autozulieferer und Industrieunternehmen. "Meiner Einschätzung nach könnte Volkswagen zu denjenigen Unternehmen gehören, die aus dieser Corona-Krise stärker herausgehen werden, als sie hereingegangen sind - nicht zuletzt auch deshalb, weil zahlreiche Konkurrenten noch deutlich größere Probleme haben", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. HANNOVER - In der Corona-Krise macht Niedersachsens Ministerpräsident und Volkswagen-Aufsichtsrat Stephan Weil sich mehr Sorgen um Zulieferer als um den Autobauer selber. (Boerse, 10.08.2020 - 06:34) weiterlesen...