Transport, Verkehr

STUTTGART - Nach Ansicht des Stuttgart-21-Architekten Christoph Ingenhoven übersteigen die Kosten für das Bahnprojekt die jüngst bekannt gewordenen Mehrkosten bei Weitem.

15.12.2017 - 17:14:24

S21-Architekt sieht Kosten von Bahnprojekt bei 10 Milliarden Euro. "10 Milliarden Euro sind es doch längst", sagte er dem "Spiegel". Zuvor war ein Anstieg von 6,5 auf bis zu 7,9 Milliarden Euro bekanntgeworden. Eine endgültige Prognose sei immer noch schwer, sagte Ingenhoven dem Magazin.

Ingenhoven hatte 1997 den Wettbewerb für eine unterirdische Durchgangsstation gewonnen, die den bisherigen Kopfbahnhof in der Landeshauptstadt ersetzen soll.

Kürzlich wurde ebenfalls bekannt, dass der Bahnhof nicht wie zuletzt geplant 2021 in Betrieb gehen soll, sondern drei Jahre später. Im Verhältnis zu seiner Lebenszeit, sagte Ingenhoven dem Magazin, dauere das Projekt "einfach zu lange". Der Verzug habe nichts mit normalem Planen und Bauen zu tun. Nach Meinung des Architekten hätte man Stuttgart 21 in zehn Jahren realisieren können. Dennoch stehe er hinter dem Projekt: Stuttgart habe die Chance, sich neu zu erfinden.

Unterdessen forderte der grüne Landtagsabgeordnete Jürgen Filius aus Ulm in einem Brief an den Bahnvorstand eine fristgerechte Inbetriebnahme der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen; auch müsse die Strecke zweigleisig - statt wie bisher eingleisig - an das bisherige Netz bei Wendlingen angebunden werden. Die Neubaustrecke liegt im Gegensatz zur Neuordnung des Stuttgarter Bahnknotens im Plan und könnte 2021 in Betrieb gehen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: VTG rutschen nach Kepler-Abstufung an das SDax-Ende. Mit einem Minus von zuletzt 2,96 Prozent auf 45,90 Euro waren die Anteile des Schienenlogistikers der schwächste Wert im leicht vorrückenden Kleinwerteindex SDax . FRANKFURT - Eine kassierte Kaufempfehlung des Analysehauses Kepler Cheuvreux hat den Aktien von VTG am Montagmorgen kräftig zugesetzt. (Boerse, 22.01.2018 - 11:20) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux senkt VTG AG auf 'Hold' und Ziel auf 47 Euro. Mit Blick auf die jüngsten Nachrichten zum Stand der Übernahme des Waggonvermieters Nacco sei er nun vorsichtiger geworden, schrieb Analyst Nikolas Mauder in einer am Montag vorliegenden Studie. Niemand kenne derzeit den endgültigen Ausgang des Genehmigungsprozesses zur Übernahme. Mauder bevorzugt es jetzt, bei den Aktien des Schienenlogistikers erst einmal an der Seitenlinie zu verharren. FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat VTG von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 56 auf 47 Euro gesenkt. (Boerse, 22.01.2018 - 10:48) weiterlesen...

Airbus-Helikoptersparte kämpft weiter mit schwacher Nachfrage. Ende 2017 hatte das Unternehmen Bestellungen für 692 Helikopter in den Büchern, ein Jahr zuvor waren es noch 766. "Wir arbeiten weiterhin in einem schwachen Marktumfeld", sagte Firmenchef Guillaume Faury am Montag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Gut sei, dass es im vergangenen Jahr Zeichen für eine Stabilisierung gegeben habe. MARIGNANE - Der europäische Hubschrauber-Hersteller Airbus Helicopters hat seinen Auftragsbestand im vergangenen Jahr wegen schwacher Nachfrage erneut nicht halten können. (Boerse, 22.01.2018 - 10:28) weiterlesen...

Drohnen: Mit zunehmender Verbreitung wächst Markt für Abwehr. Der Markt für Drohnenerkennung und -abwehr wachse rasant, berichtet Christian Jaeger von der Elektroniksystem- und Logistik-GmbH (ESG) mit Sitz in Fürstenfeldbruck bei München. Auf rund 600 000 schätzt die Deutsche Flugsicherung (DFS) die Zahl der Drohnen, die im vergangenen Jahr im privaten und kommerziellen Einsatz waren. Bis 2020 dürften es demnach mit etwa 1,2 Millionen doppelt so viele sein. NÜRNBERG - Der Drohnen-Boom beflügelt auch die Nachfrage nach Schutzmaßnahmen gegen potenziell gefährliche Flugobjekte. (Boerse, 22.01.2018 - 09:43) weiterlesen...

Air-Berlin-Pleite lässt Passagierzahlen im Dezember einbrechen. Erstmals im Jahr 2017 fiel im Dezember die Monatszahl mit 15,6 Millionen geringer aus als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie der Flughafenverband ADV am Montag in Berlin berichtete. Das entsprach einem Rückgang um 1,0 Prozent. BERLIN/FRANKFURT - Die Pleiten der Fluggesellschaft Air Berlin und nachfolgend ihrer Tochter Niki haben im Dezember das Passagierwachstum an den deutschen Flughäfen gestoppt. (Boerse, 22.01.2018 - 08:58) weiterlesen...

Ölteppich nach Tanker-Unglück vor Chinas Küste verdreifacht. In nur vier Tagen verdreifachte sich die durch ausgelaufenes Öl verschmutzte Meeresoberfläche bis Sonntag auf 332 Quadratkilometer, wie aus Angaben der staatlichen chinesischen Meeresverwaltung vom Montag hervorging. Bei dem Unglück waren 32 Seeleute ums Leben gekommen. PEKING - Nach dem Untergang des iranischen Öltankers "Sanchi" hat sich die Umweltkatastrophe vor der Küste Chinas verschärft. (Boerse, 22.01.2018 - 07:15) weiterlesen...