VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

STUTTGART - Die Volkswagen -Tochter Porsche hat im dritten Quartal bei den Auslieferungen das Tempo deutlich angezogen.

12.10.2018 - 09:44:24

VW-Tochter Porsche steigert Auslieferungen im dritten Quartal deutlich. Von Juli bis Ende September lieferte der Sportwagenbauer weltweit 65 964 Autos an die Kunden aus und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus einer Mitteilung des Unternehmen am Freitag in Stuttgart hervorgeht. Nach neun Monaten steht nun ein Plus von 6 Prozent auf 196 562 Wagen zu Buche. Für das vierte Quartal warnte Vertriebschef Detlev von Platen aber vor großen Herausforderungen.

"Dazu gehören die Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP und auf Ottopartikelfilter sowie der Abschied vom Diesel", sagte von Platen. Den Vorjahreswert von gut 246 000 Autos will Porsche bei den Auslieferungen aber dennoch erreichen.

Im September hatte der Porsche-Vorstand endgültig beschlossen, keine Dieselmodelle mehr anzubieten. Bereits seit Mitte Februar sind diese aus dem Programm genommen. Seit dem 1. September dürfen in der EU zudem keine Fahrzeuge mit dem alten Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren NEFZ mehr zugelassen werden. Insbesondere der VW-Konzern hat bei der Umstellung auf das WLTP-Prüfverfahren Probleme und verkaufte vor dem Stichtag Modelle mit altem Prüfverfahren mit Rabatten. Porsche hat in den ersten neun Monaten in Deutschland und Europa am stärksten zugelegt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Scheuer: Post zu Umtauschprämien an 1,4 Millionen Dieselfahrer. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kündigte am Mittwoch im Bundestag eine "intensive Informationskampagne" an. An 1,4 Millionen Dieselbesitzer in 14 Städten mit besonders großer Luftverschmutzung werde ein Brief des Kraftfahrtbundesamts (KBA) weitergeleitet, der "alle Informationen" und die Nummern von Bürgerhotlines im Ministerium und bei den Autobauern enthalte. Die Prämien der Hersteller sollen Kunden zum Umstieg auf sauberere Autos bewegen, um Fahrverbote zu verhindern. BERLIN - Dieselbesitzer, die beim Kauf eines Neuwagens von einer Umtauschprämie profitieren könnten, bekommen demnächst Post. (Boerse, 17.10.2018 - 17:19) weiterlesen...

Bouffier: Geld für Diesel-Nachrüstung notfalls aus öffentlichem Topf. "Wir haben auch die Möglichkeit, mit öffentlichen Mitteln zu helfen", sagte Bouffier am Mittwoch im Wahlduell des Hessischen Rundfunks (hr) und bezog sich auf nicht abgerufene Mittel des Bundes zur Unterstützung der Elektromobilität. "Bevor der Dieselfahrer der Dumme ist, bin ich bereit, auch darüber zu diskutieren." Das vorab aufgezeichnete TV-Duell sollte am Mittwochabend um 20.15 Uhr im hr-Fernsehen gezeigt werden. FRANKFURT - In der Debatte um die Finanzierung der Diesel-Nachrüstung hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) öffentliche Fördertöpfe ins Gespräch gebracht. (Boerse, 17.10.2018 - 15:28) weiterlesen...

Bitkom: Großes Interesse an neuen Mobilitätsangeboten in den Städten. Demnach sehen 90 Prozent der Menschen in Deutschland Vorteile in Konzepten wie Car-Sharing oder Ride-Sharing. Damit sich solche Angebote breiter etablieren, müssten aber auch rechtlich die Weichen gestellt werden, forderte der Verband. In Berlin diskutierte der Bitkom mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft am Dienstag über die nötigen Schritte. BERLIN - Sich ein Auto mit anderen teilen oder eine Strecke mit anderen Fahrgästen gemeinsam zurücklegen - laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom stoßen solche Konzepte angesichts des wachsenden Verkehrs in den Städten bei Bürgern auf großes Interesse. (Boerse, 16.10.2018 - 16:22) weiterlesen...

Audi in der Krise - 800 Millionen Euro Bußgeld im Diesel-Skandal. 800 Millionen Euro muss der Hersteller aus Ingolstadt für Verfehlungen im Abgas-Skandal zahlen. INGOLSTADT/WOLFSBURG - Immer wieder "Dieselgate" - und noch mehr Ärger für Audi : Der ehemalige Vorstandschef sitzt in Haft, der Autoabsatz bricht ein, und nun verhängt die Staatsanwaltschaft München auch noch ein saftiges Bußgeld. (Boerse, 16.10.2018 - 14:40) weiterlesen...

VW setzt auf Autoverkauf der Zukunft. Auf diese Weise soll das bisherige Kerngeschäft um digitale Dienste wie Carsharing, Lade- und Abrechnungsdienste für E-Autos sowie E-Commerce-Angebote ergänzt werden. Außerdem könnten Autos via Mobilfunk mit Updates oder auch Upgrades versorgt werden - auch ohne Werkstattbesuch. WOLFSBURG/BERLIN - Autokauf im Internet, Online-Services und Carsharing - die Volkswagen mit dem iPhone erhalten VW-Kunden künftig eine spezielle Kundenkennung, eine sogenannte Kunden-ID, wie Volkswagen am Dienstag in Berlin mitteilte. (Boerse, 16.10.2018 - 13:53) weiterlesen...

VW-Chef warnt: Deutscher Strommix schlecht für E-Mobilität. Der deutscher Energiemix mit seinem hohen Anteil von Kohlestrom würde die Umweltbilanz bei einer starken Verbreitung von E-Autos eher noch verschlechtern, warnte der Manager am Dienstag auf der internationalen Zuliefererbörse in Wolfsburg. WOLFSBURG - Die Struktur der deutschen Energieerzeugung passt nach Ansicht von VW -Konzernchef Herbert Diess nicht zu einem schnellen Umstieg in die Elektromobilität. (Boerse, 16.10.2018 - 13:34) weiterlesen...