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STUTTGART - Die Luft an Deutschlands schmutzigster Kreuzung in Stuttgart ist 2017 zwar besser geworden, Schadstoffgrenzwerte der EU werden aber weiter gerissen.

18.12.2017 - 14:37:24

Stuttgarts Luftbilanz 2017: Besser, aber noch nicht am Ziel. "Wir werden besser, aber sind noch nicht am Ziel", sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) in seiner Bilanz für die Entwicklung gesundheitsgefährdender Schadstoffe wie Feinstaub und Stickstoffdioxid vor allem am Stuttgatter Neckartor, die seit etlichen Jahren bundesweit Negativschlagzeilen macht.

Beim Feinstaub werde der EU-Grenzwert am Neckartor am Jahresende vermutlich an rund 50 Tagen überschritten sein. Erlaubt sind 35. Im Jahr 2016 seien es aber 63 gewesen, sagte Kuhn, der darin einen "Schritt in die richtige Richtung" sieht. Zumal die Grenzwerte an allen anderen Stationen unterschritten würden. Auch bei den Stickoxiden sieht er die Entwicklung auf gutem Weg. So sei die Stundenzahl, an denen der erlaubte Spitzenwert überschritten wurde, an mehreren Messstellen "massiv zurückgegangen". Der erlaubte Jahresmittelwert hingegen wird 2017 erneut deutlich überschritten.

@ dpa.de

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