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STUTTGART - Die Corona-Pandemie beschert der Biotech-Branche nach Einschätzung der Beratungsgesellschaft EY die Chance auf enorme Umsatzschübe.

21.06.2021 - 13:17:59

Studie: Corona-Krise schiebt Biotech-Branche an. "Wir reden hier von einem Milliardenmarkt", sagte EY-Pharmaexperte Alexander Nuyken am Montag bei der Vorstellung einer Branchenstudie. Die Karten für die Corona-Impfstoffentwicklung seien derzeit zwar weitgehend verteilt und die bereits zugelassenen Vakzine von Biontech /Pfizer, Moderna , Astrazeneca und Johnson & Johnson dominierten den Markt. Es dürften aber noch einige weitere Impfstoffe auf den Markt kommen. "Wer jedoch mit seinen Forschungen derzeit nicht mindestens in Phase zwei oder drei ist, wird Probleme haben, eine Rolle zu spielen", sagte Nuyken.

an 21. Stelle im vergangenen Jahr für ihre Forschung und Entwicklung mit rund 103 Milliarden Euro 9,2 Prozent mehr aus als noch 2019. Gleichzeitig kühlte sich aber wegen der Pandemie das Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr in allen Regionen der Welt deutlich ab. "Die Pharmabranche ist nicht der große Gewinner der Pandemie", betonte Klaus Ort von EY. Insbesondere Unternehmen in Europa und Japan verzeichneten rückläufiges Wachstum.

So habe sich unter anderem negativ ausgewirkt, dass in Krankenhäusern weniger operiert worden sei, sagte Ort. Zudem hätten sich wegen der Abstandsregeln und des Tragens von Masken auch andere Infektionskrankheiten wie etwa die Grippe weniger stark verbreitet, weshalb weniger Medikamente benötigt worden seien.

Die Umsätze der 21 betrachteten Unternehmen stiegen im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent auf rund 528 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor hatte der Zuwachs noch 12,8 Prozent betragen. Die Top Ten der Branche entwickelten sich 2020 mit einem Plus von 5 Prozent zwar erneut stärker als der Gesamtmarkt, kamen aber nicht annähernd auf die Wachstumsrate von 14,4 Prozent aus dem Jahr 2019 heran. Auch das Wachstum der führenden Arzneien der Unternehmen, sogenannter Blockbuster-Medikamente mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Dollar, schwächte sich deutlich ab.

Die EY-Experten gehen jedoch davon aus, dass das Umsatzwachstum der Pharmaindustrie in den Jahren nach dem Wegfall von Pandemiebeschränkungen wieder anziehen dürfte. "Blockbuster bleiben hier der Treiber für künftiges Wachstum", sagte Nuyken. Auch sollte es in der Branche in Zukunft wieder mehr Fusionen und Übernahmen geben, nachdem die Zahl solcher Transaktionen im Krisenjahr 2020 abgebremst worden sei. Getragen werden sollte dies auch durch den aktuellen Trend in der Industrie, sich in der eigenen Forschungspipeline stärker auf bestimmte Therapiegebiete zu konzentrieren.

@ dpa.de

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