Lebensmittelhandel, Pharmahandel

STUTTGART - Der frühere Drogerieunternehmer Anton Schlecker hat in den Jahren vor der Insolvenz zahlreiche Grundstücke an seine beiden Kinder Meike und Lars übertragen.

11.08.2017 - 15:00:43

Vor Pause im Schlecker-Prozess: Chef-Ermittler als Zeuge gehört. Dies sagte der Chef-Ermittler im dem Prozess am Freitag vor dem Stuttgarter Landgericht. Auch an seine Frau Christa seien Grundstücke gegangen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 72-Jährigen vorsätzlichen Bankrott vor. Er habe absichtlich Bestandteile seines Vermögens, das im Falle einer Insolvenz den Gläubigern zugestanden hätte, beiseite geschafft. Laut Anklage soll Schlecker so Vermögen vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt und mehr als 20 Millionen Euro in vielen Einzelbeträgen gesichert haben.

Dies sagte der Chef-Ermittler im dem Prozess am Freitag vor dem Stuttgarter Landgericht. Auch an seine Frau Christa seien Grundstücke gegangen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 72-Jährigen vorsätzlichen Bankrott vor.

Er habe absichtlich Bestandteile seines Vermögens, das im Falle einer Insolvenz den Gläubigern zugestanden hätte, beiseite geschafft. Laut Anklage soll Schlecker so Vermögen vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt und rund 25 Millionen Euro in vielen Einzelbeträgen gesichert haben.

Schlecker hatte Anfang 2012 Insolvenz angemeldet. Die Staatsanwaltschaft ist der Auffassung, dass der Firma spätestens Ende 2009 die Zahlungsunfähigkeit drohte und der Gründer darüber im Bilde war. Schlecker wies die Vorwürfe in der Vergangenheit zurück.

Der Chef der Ermittlungsgruppe «Watte» sagte, dass er seinen Kindern auch einen Tennisplatz geschenkt habe und seinem Sohn eine Wohnung in Berlin kaufte und renovierte. Letzteres summierte sich auf rund zwei Millionen Euro. Seine beiden Kinder werden in dem Verfahren der Beihilfe beschuldigt. Der Vater habe ihnen auch eine Reise nach Antigua im Wert von 58 000 Euro bezahlt.

Bei Anton Schlecker sei kein nennenswertes Vermögen mehr auf den Konten gefunden worden, sagte der Zeuge. Bei den Kindern und ihrer Mutter Christa waren es demnach je rund zehn Millionen Euro. Die zeitweise bis zu zehn Ermittler nahmen 30 Konten der Familie unter die Lupe. Es seien keine Überweisungen ins Ausland festgesellt worden. Nach der Sommerpause steht der nächste Verhandlungstag am 4. September an.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

'Rabatt auf fast alles' - Gericht verbietet irreführende Werbung. Der Händler hatte damit geworben, "30 Prozent Rabatt auf fast alles" zu gewähren. In einer Anmerkung zu der Werbung wurden allerdings unter anderem Artikel von 40 namentlich genannten Herstellern ausgenommen. Zudem war das Wort "fast" deutlich kleiner geschrieben als der übrige Text. KÖLN - Das Oberlandesgericht Köln hat einem Möbelmarkt in einem Urteil irreführende Rabattwerbung verboten. (Boerse, 23.05.2018 - 13:48) weiterlesen...

INDEX-MONITOR: Dem TecDax droht ein Schattendasein. Die TecDax-Unternehmen können sich hingegen über mehr Aufmerksamkeit freuen, die ihnen im MDax oder SDax zugute kommt. Der deutsche Technologie-Index selbst dürfte aus dem Fokus vieler Investoren verschwinden. FRANKFURT - Die neuen Regeln der Deutschen Börse für Technologiewerte wirbeln den MDax räumen müssen. (Boerse, 23.05.2018 - 13:20) weiterlesen...

ANALYSE/Commerzbank: Ceconomy droht der Abstieg aus dem MDax. Dadurch wird es trotz der Erweiterung eng werden in den Nebenwerte-Indizes. FRANKFURT - Den Aktien von Ceconomy Zugang zu MDax und SDax . (Boerse, 23.05.2018 - 11:03) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Handelsstreit mit USA: EU will trotz düsterer Signale reden (Wirtschaft, 22.05.2018 - 17:56) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2/China senkt Auto-Importzölle - Studie: Handel bleibt unfair (Boerse, 22.05.2018 - 17:03) weiterlesen...

Handelsstreit mit USA: EU will trotz düsterer Signale reden. BRÜSSEL - Im Zollstreit mit den USA stehen die Zeichen trotz des europäischen Kompromissangebots auf Eskalation. Die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zeigte sich am Dienstag bei einem EU-Ministertreffen in Brüssel pessimistisch, dass es bis zum Auslaufen der amerikanischen Frist am 1. Juni eine Einigung geben kann. "Ich denke, sie sind nicht der Ansicht, dass das genug ist", sagte sie mit Blick auf das EU-Angebot und die bisherigen Signale aus Washington. Sie werde weiter diskutieren, die EU müsse sich aber auf alle Szenarien vorbereiten. Handelsstreit mit USA: EU will trotz düsterer Signale reden (Boerse, 22.05.2018 - 16:36) weiterlesen...