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Transport, Verkehr

STUTTGART - Der ADAC Württemberg warnt vor Schnellschüssen in der Verkehrspolitik aufgrund der Corona-Pandemie.

23.05.2020 - 11:51:25

ADAC kritisiert temporäre Radwege. Der Regionalchef des Autoclubs, Dieter Roßkopf, kritisierte etwa die Installation von temporären Radwegen an Hauptverkehrsstraßen in Stuttgart. Die Ausnahmesituation durch Corona dürfe laut ADAC nicht als Maßstab für die künftige Verkehrsentwicklung hergenommen werden. Eine dauerhafte Umverteilung des Verkehrsraums lasse sich damit nicht rechtfertigen.

Wegen des Rückgangs des Auto-Verkehrs während der Corona-Pandemie plant die Stadt Stuttgart an der Theodor-Heuss-Straße und an der Holzgartenstraße die Installation von temporären Radwege. Für weitere temporäre Radwege lägen der Verwaltung Anträge der Gemeinderats-Fraktionen vor, sagte eine Sprecherin der Stadt. Die zeitliche Dauer hänge von der künftigen Verkehrsnachfrage bei Lockerung der Corona-Maßnahmen ab, hieß es.

"Die Radfahrer sollten sich nicht mit dem temporären Abzwacken einer Pkw-Spur zufrieden geben", kritisierte Roßkopf. Auch die Emissionen seien für die Radler an Hauptverkehrsadern nicht zumutbar. Zudem werde man so Staus auslösen auf den verbliebenen Pkw-Spuren. Roßkopf forderte stattdessen Extraradwege auf Nebenstraßen. "Gebt endlich mal Geld aus für gescheite Fahrradwege", sagte er.

"Die pandemiebedingte Verkehrsreduktion wird nicht in alle Ewigkeit bleiben", sagte Roßkopf. Nach einer aktuellen ADAC-Umfrage zum Mobilitätsverhalten wollten zwei Drittel der befragten Autofahrer das Auto künftig unverändert nutzen, 16 Prozent sogar mehr als zuvor. Der motorisierte Individualverkehr sei für urbane Bereiche nicht das "selig machende Modell der Zukunft", räumte Roßkopf ein. Auch der ADAC wolle Radwege als Alternative zum Auto, aber keine Schnellschüsse. Er vermisse ein langfristiges Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer gleich gewichte, sagte Roßkopf.

@ dpa.de

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