Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

Streit um Afrikas größten Staudamm: Einigung bis Mitte Januar erhofft

07.11.2019 - 14:33:25

Streit um Afrikas größten Staudamm: Einigung bis Mitte Januar erhofft. WASHINGTON - Im Streit um den künftig größten Staudamm Afrikas in Äthiopien wollen Ägypten, Äthiopien und der Sudan bis Januar eine Einigung finden. Die Außenminister hätten sich darauf geeinigt, auf den Abschluss eines Abkommens bis zum 15. Januar hinzuarbeiten, hieß es in einer Mitteilung des US-Finanzministeriums am späten Mittwochabend (Ortszeit). Der Streit dreht sich vor allem darum, wie schnell der neue Stausee mit Wasser befüllt werden darf, damit die Wasserversorgung der anderen Länder nicht gefährdet wird.

Am Mittwoch hatten sich die Außenminister der drei Länder sowie der US-Finanzminister Steven Mnuchin und der Präsident der Weltbank, David Malpass, in Washington getroffen. Bis Mitte Januar sind nach Angaben des ägyptischen Außenministeriums nun vier Treffen der Minister für Wasserressourcen unter Beteiligung von Vertretern der USA und der Weltbank geplant. Nach US-Angaben sind zwei Treffen in Washington am 9. Dezember und 13. Januar vorgesehen.

Die USA hatten in dem Streit ihre Hilfe angeboten. Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, das Treffen sei "gut verlaufen". Das ägyptische Außenministerium sprach von "positiven Ergebnissen". Kairo bemühe sich um eine "ausgewogene Vereinbarung". Zuvor hatte auch Russland angeboten, bei der Suche nach Lösungen zu helfen.

Äthiopien will den künftig größten Staudamm Afrikas am Blauen Nil zur Stromgewinnung nutzen. Ägypten befürchtet, dass dann nicht genügend Wasser den Nil herabfließt: Der Wüstenstaat deckt rund 90 Prozent seines Wasserbedarf aus dem Nil; eine Wasserknappheit würde Landwirtschaft, Industrie und Millionen Haushalte schwer treffen.

Die Länder streiten sich derzeit vor allem darum, wie schnell der Stausee gefüllt werden soll. Je schneller dies geschieht, desto weniger Wasser fließt flussabwärts. Der Sudan ist eigentlich ein Verbündeter Ägyptens, sieht inzwischen aber in dem Staudamm einige Vorteile für sich. Der Bau ist zu zwei Dritteln fertiggestellt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Klöckner: Wer Bio auf Feldern will, muss Bio kaufen. Man müsse sich bewusst machen, dass jedes ausgewählte Produkt eine Bestellung auslöse, sagte Klöckner anlässlich einer Veranstaltung zum 70-jährigen Bestehen des Ministeriums am Mittwoch in Berlin. "Wer Bio auf den Feldern will, muss Bio kaufen." Dies gelte auch für mehr Tierwohl in den Ställen. BERLIN - Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Einflussmöglichkeiten der Verbraucher hervorgehoben, um zu mehr Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft zu kommen. (Boerse, 20.11.2019 - 20:10) weiterlesen...

Kreise: Amazon plant erstmals auch größeren Supermarkt ohne Kassen. Erste Läden dieser Kategorien könnten Anfang 2020 bekanntgegeben werden, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf eine informierte Person. Die Technologie, bei der Kameras und anderen Sensoren registrieren, welche Artikel ein Kunde aus dem Regal nimmt, könne unter Lizenz auch an andere Einzelhändler angeboten werden. SEATTLE - Amazon will laut Kreisen seine Technologie zum Einkaufen ohne Kassen auch in größeren Supermärkten sowie temporären Pop-Up-Stores einsetzen. (Boerse, 20.11.2019 - 16:48) weiterlesen...

Nach Holocaust-Äußerungen: Ullstein stoppt Buch von Klimaschützer. Hallam hatte den Holocaust in einem Interview der "Zeit" als "fast normales Ereignis" bezeichnet. LONDON - Wegen seiner Holocaust-Äußerungen wird das neue Buch des Mitbegründers der Klimabewegung Extinction Rebellion, Roger Hallam, nicht beim Ullstein Verlag auf Deutsch erscheinen. (Boerse, 20.11.2019 - 16:06) weiterlesen...

Target hebt nach Gewinnplus Jahresprognose an. Der bereinigte Gewinn pro Aktie soll im Gesamtjahr jetzt 6,25 Dollar bis 6,45 Dollar erreichen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Minneapolis mitteilte. Zuvor war das Management von 5,90 Dollar bis 6,20 Dollar ausgegangen. Die Aktie legte kurz nach Handelsstart in New York um rund 7,5 Prozent zu. MINNEAPOLIS - Der US-Einzelhandelskonzern Target rechnet nach einem guten dritten Quartal für das Gesamtjahr mit mehr Gewinn. (Boerse, 20.11.2019 - 16:00) weiterlesen...

Conti-Belegschaft nimmt Jobabbau nicht hin. Dazu Dutzende Transparente und ein stilisierter Sarg, der den Verlust von 340 Arbeitsplätzen im fernen Oppenweiler betrauert. "Rest in Peace" ("Ruhe in Frieden") haben die Kollegen aus dem bei Stuttgart gelegenen Städtchen auf eine schwarze Holzplatte geschrieben. Für die Leitungstechnik, die sie daheim in Baden-Württemberg produzieren, sieht das Management von Continental keine Zukunft mehr. HANNOVER - Tröten, Rasseln, Trillerpfeifen. (Boerse, 20.11.2019 - 15:56) weiterlesen...

'Hohe Komplexität' sorgt für Liefer-Verzögerung beim Porsche Taycan. Aufgrund der "hohen Komplexität" gehe man von einer Verschiebung der Liefertermine um acht bis zehn Wochen aus, bestätigte Porsche am Mittwoch. Zuvor hatte das Online-Magazin "Tek.no" von einer entsprechenden Information des Herstellers an Kunden in Norwegen berichtet. "Der Wagen ist ein von Grund auf neu entwickeltes Produkt, das in einer komplett neuen Fabrik produziert wird", teilte Porsche weiter mit. Man bedauere die Verzögerung sehr und setze alles daran, sie so gering wie möglich zu halten. STUTTGART - Die ersten Käufer des Porsche-Elektrosportwagens Taycan werden einige Wochen länger auf ihre neuen Autos warten müssen als ursprünglich gedacht. (Boerse, 20.11.2019 - 15:35) weiterlesen...