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Steinhoff International NV, NL0011375019

STELLENBOSCH / JOHANNESBURG - Der krisengeschüttelte Möbelhändler Steinhoff kommt in seinem Bilanzskandal in Südafrika vergleichsweise glimpflich davon.

12.09.2019 - 13:03:24

Bilanzskandal: Südafrika verhängt Strafe gegen Möbelhändler Steinhoff. Die dortige Finanzaufsicht FSCA verhängte wegen falscher, irreführender und trügerischer Angaben zwar formal eine Strafe in Höhe von 1,5 Milliarden südafrikanischen Rand (92,6 Mio Euro), wie die Behörde und das niederländisch-südafrikanische Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Allerdings müsse Steinhoff davon nur 53 Millionen Rand (3,3 Mio Euro) bezahlen. Dies sei immer noch die höchste Strafe, die die FSCA jemals verhängt habe.

sowie an der Börse in Johannesburg in Südafrika gelistet.

Der Möbelhändler Steinhoff hat Wurzeln in beiden Ländern und war hierzulande vor allem durch die Möbelkette Poco bekannt. Seine Poco-Anteile hat er inzwischen an seinen Konkurrenten XXXLutz verkauft. Der Bilanzskandal hatte Steinhoff schwer erschüttert. Das Unternehmen wurde dazu verdonnert, seine Finanzzahlen aus der Zeit vor Dezember 2017 deutlich anzupassen. Die Ermittlungen hätten gezeigt, welch große Lücke zwischen den Steinhoff-Zahlen und der finanziellen Realität geklafft habe.

Steinhoff-Chef Louis du Preez zeigte sich nun erleichtert. Die Ermittlungen durch die FSCA seien damit abgeschlossen. In Deutschland wird der Fall Steinhoff allerdings zum Gegenstand einer Sammelklage beim Oberlandesgericht Frankfurt.

@ dpa.de