Internet, Software

Spiegel rechnet mit Wachstum in 2021 - Treiber digitales Geschäft

15.12.2021 - 10:08:29

Spiegel rechnet mit Wachstum in 2021 - Treiber digitales Geschäft. HAMBURG - Die Spiegel-Gruppe rechnet nach einem Umsatzrückgang im ersten Corona-Jahr nun für 2021 wieder mit steigenden Einnahmen. Der Gesamtumsatz werde in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 20 Millionen Euro über dem des Vorjahres liegen, teilte das Medienhaus am Mittwoch in Hamburg mit. Ein Treiber ist der Ausbau des digitalen journalistischen Geschäfts. Mit dem Bezahlangebot SPIEGEL+ werde der Verlag um mehr als 10 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr wachsen. "Für das Jubiläumsjahr 2022 geht das Unternehmen von einem weiteren Wachstum aus." Das Nachrichtenmagazin erschien zum ersten Mal am 4. Januar 1947, bald ist das 75 Jahre her.

2020 sanken die Umsätze wegen der Corona-Krise. Medienhäuser hatten mit einem Rückgang von Werbeanzeigen zu kämpfen. Bei der Spiegel-Gruppe lag der Umsatzrückgang bei 11 Millionen Euro, der Gesamtumsatz lag bei 256,4 Millionen Euro. Beim Jahresüberschuss hatte es damals zugleich ein Plus um fast 5 Millionen Euro (25,5 Millionen Euro) gegeben.

Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass sagte: "75 Jahre nach seiner Gründung steht der "Spiegel" journalistisch wie wirtschaftlich hervorragend da." Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs sei die stabile Umsatzentwicklung im klassischen Handel. Wachstumsmotor bleibe das Digital-Geschäft mit deutlichen Steigerungen bei den Vertriebserlösen. "Die publizistische Kraft des "Spiegel" und die Investition in das Lesergeschäft sind die wichtigsten Bausteine für Stabilität und Wachstum in unserem Verlag."

Die verkaufte Auflage des Nachrichtenmagazins lag im dritten Quartal 2021 nach Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) bei 695 910 Exemplaren. Das entspricht im Vergleich zum dritten Quartal 2020 einem Plus von gut 6 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Microsoft will Activision Blizzard kaufen REDMOND - Mega-Übernahme in der Spielebranche: Populäre Games wie "Call of Duty" und "Candy Crush" sollen künftig von Microsoft für fast 70 Milliarden US-Dollar kaufen. (Boerse, 18.01.2022 - 20:01) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP: PCR-Tests werden knapp - Zweitimpfung bei Janssen nötig. Abs., 1. Satz wurde korrigiert: "eine Änderung umgesetzt werden" statt "die Vorgaben geändert werden". Ergänzt wurde im Folgenden "Diese Änderung gelte seit dem Wochenende und solle nun technisch umgesetzt werden, sagte der Sprecher." In der Überschrift wurde deshalb das Wort "Bald" vor "Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig" gestrichen. (Im 10. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 18:54) weiterlesen...

WDH: Corona-Warn-App kostete bisher rund 130 Millionen Euro (Wort "von" im letzten Satz des ersten Absatzes ergänzt) (Boerse, 18.01.2022 - 18:16) weiterlesen...

Corona-Warn-App kostete bisher rund 130 Millionen Euro. Für Entwicklung, Weiterentwicklung und Betrieb durch die Unternehmen SAP und T-Systems fielen 2020 und 2021 insgesamt 116,3 Millionen Euro an, wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion antwortete. Für Werbung für die App entstanden beim Bundespresseamt Kosten von 13,7 Millionen Euro und für digitale Werbung beim Gesundheitsministerium 71 000 Euro. BERLIN - Die offizielle Corona-Warn-App hat den Bund bisher rund 130 Millionen Euro gekostet. (Boerse, 18.01.2022 - 18:09) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP: PCR-Tests werden knapp. Satz des 2. (Berichtigung: 75,1 statt 72,8 im 5. (Boerse, 18.01.2022 - 17:55) weiterlesen...

PCR-Tests werden knapp - Bald Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig. "Wir werden nicht genug PCR-Tests haben", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag im Deutschlandfunk. Allerdings funktioniere für die Freitestung etwa für die Rückkehr in die Schule oder an den Arbeitsplatz auch ein Antigentest sehr gut. Gleichzeitig warnte Lauterbach davor, dass eine besonders ansteckende und besonders tödliche Corona-Variante kommen könnte. BERLIN - Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Welle drohen die besonders sicheren PCR-Tests in Deutschland knapp zu werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:31) weiterlesen...