Internet, Software

Smartphone-Bank N26 stellt Geschäft in den USA ein

18.11.2021 - 10:00:29

Smartphone-Bank N26 stellt Geschäft in den USA ein. BERLIN - Die Berliner Smartphone-Bank N26 verabschiedet sich von ihren Expansionsplänen in den USA und wird ihr Geschäft auf dem nordamerikanischen Markt einstellen. Das Angebot werde für Kundinnen und Kunden in den Vereinigten Staaten ab 11. Januar 2022 nicht mehr verfügbar sein, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit.

"Als Europas Marktführer im digitalen Banking und mit einer kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde von mehr als $900 Millionen plant N26 den Fokus stärker auf das europäische Geschäft zu legen", erklärte das Start-up weiter.

N26 war Ende 2019 in Kooperation mit der US-Partnerbank Axos zunächst fulminant gestartet. Die Smartphone-App verzeichnete teilweise mehr als 20 000 Downloads. Doch mit dem Zurückfahren der Werbung in der Corona-Pandemie brachen auch die Downloadzahlen wieder ein.

N26 erklärte nun, in den europäischen Kernmärkten steige die Kundennachfrage nach digitalem Banking nach wie vor stark. Zudem strebe die Bank künftig eine Expansion in weitere osteuropäische Märkte an. "Damit sollen die Potenziale und die steigende Nachfrage nach digitalen Bankprodukten in dieser Region bedient werden." Kundinnen und Kunden von N26 in den USA könnten ihre Konten bis zum 11. Januar 2022 wie gewohnt nutzen. Sie sollen separat Anweisungen zu nächsten Schritten erhalten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Der Rückzug aus den USA ist nicht der erste Rückschlag für die Berliner Bank: Anfang 2020 gab N26 bekannt, sich aus Großbritannien zurückzuziehen und dort mehr als 100 000 Kunden kündigen. Den Rückzug aus Großbritannien begründete N26 damals mit der auslaufenden Banklizenz für den britischen Markt wegen des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Verwertungsgesellschaft fordert von Facebook 190 Millionen Euro. "Für die Rechte der bis jetzt vertretenen Rechteinhaber wird eine Lizenzgebühr von 190 Millionen Euro im Jahr 2022 gefordert", teilte die Verwertungsgesellschaft am Donnerstag in Berlin zu ihrem vorgelegten Lizenzvertrag mit. Hintergrund ist das in diesem Jahr überarbeitete Urheberrecht, das auch ein Leistungsschutzrecht für Pressehäuser beinhaltet. BERLIN - Die Meta -Tochter Facebook soll nach dem Willen der Verwertungsgesellschaft Corint Media für die Nutzung von Presseinhalten im nächsten Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag an deutsche Medienhäuser zahlen. (Boerse, 03.12.2021 - 20:51) weiterlesen...

AUSBLICK 2022: Vom kurzen Hype um Clubhouse und einem 'Candy Crush'-Moment. Clubhouse - eine Audio-App auf dem Smartphone. Man trifft sich in virtuellen Räumen zum Gruppen-Plaudern bis tief in die Nacht. Man sieht sich nicht, hört sich nur. Politiker spricht mit Normalo, Promi mit Medienschaffendem - Hunderte können reinklicken und mitreden. Was für eine Idee inmitten von Pandemie und Lockdown. So etwas wie Radio, Podcast und Telefonieren in einem: das live gesprochene Wort. Doch der erste Hype Anfang 2021 währt nicht lange. BERLIN - Für kurze Zeit scheint es, als ob das richtig große nächste Medien-Ding in Deutschland am Start ist. (Boerse, 03.12.2021 - 18:18) weiterlesen...

Kreise: Mehrere Finanzinvestoren buhlen um Software AG. Die Beratungen dazu befänden sich allerdings noch im Anfangsstadium und es sei unklar, ob irgendeine der Firmen tatsächlich ein formelles Angebot abgeben werde, hieß es weiter. Sprecher der Beteiligungsgesellschaften lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab. DARMSTADT - Die Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Software AG verdichten sich Kreisen zufolge: Gleich mehrere Investoren wie etwa CVC Capital Partners, Silver Lake Management und Thoma Bravo hätten Interesse an einem Angebot für die Darmstädter signalisiert, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. (Boerse, 03.12.2021 - 17:19) weiterlesen...

US-Regierung klagt gegen Kauf des Chipdesigners Arm durch Nvidia. Die geplante Übernahme der britischen Firma durch den Grafikkarten-Spezialisten Nvidia könne Innovationen bremsen, begründete die Handelsbehörde FTC ihre Klage am Donnerstag. Der US-Konzern Nvidia hatte bereits im September 2020 zum rund 40 Milliarden Dollar schweren Kauf von Arm angesetzt. Unter anderem auch in Europa wird das Geschäft unter die Lupe genommen. Es wäre die größte Übernahme in der Halbleiterbranche. WASHINGTON - Die US-Regierung will einen Milliardendeal um den Chipdesigner Arm verhindern, dessen Technik in praktisch allen Smartphones steckt. (Boerse, 03.12.2021 - 11:34) weiterlesen...

Chinas Uber-Rivale Didi plant Rückzug von New Yorker Börse. Der Vorstand habe das Unternehmen autorisiert, ein erforderliches Verfahren einzuleiten, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Später solle auf einer Aktionärsversammlung abgestimmt werden. Gleichzeitig werde eine Notierung an der Hongkonger Börse angestrebt. PEKING - Der durch Chinas Regulatoren stark unter Druck geratene chinesische Uber -Rivale Didi Chuxing hat Schritte für einen Rückzug von der Börse in New York angekündigt. (Boerse, 03.12.2021 - 11:10) weiterlesen...

Nemetschek SE Nemetschek SE: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. (Boerse, 03.12.2021 - 09:59) weiterlesen...