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SINDELFINGEN - Sechs Prozent mehr Geld und einen Anspruch auf eine befristete Arbeitszeitreduzierung will die IG Metall im Südwesten in der anstehenden Tarifrunde aushandeln.

24.10.2017 - 13:54:27

Mehr Geld, mehr Zeit: IG Metall legt Forderungen für Tarifrunde fest. Bei einem Treffen in Sindelfingen legte sich die Gewerkschaft am Dienstag offiziell fest. Das letzte Wort hat am Donnerstag der IG-Metall-Vorstand, der die Forderung aber selbst schon so empfohlen hat. In den Betrieben im Südwesten laufe es sehr gut, die Auftragsbücher seien voll, die Kapazitäten vielfach am Anschlag, sagte IG-Metall-Landeschef Roman Zitzelsberger. "Das ist eine gute Grundlage, um ordentliche Entgeltsteigerungen für die Beschäftigten durchzusetzen." Die Arbeitgeber hingegen halten die Forderung für überzogen.

Neben den sechs Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr soll es die grundsätzliche Möglichkeit für die Beschäftigten geben, über einen Zeitraum von zwei Jahren ihre Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden zu reduzieren. Bestimmte Gruppen - Schichtarbeiter etwa oder Beschäftigte, die Kinder betreuen oder Angehörige pflegen - sollen dafür einen Ausgleich bekommen. Viele Beschäftigte könnten es sich sonst nicht leisten, kürzer zu arbeiten, argumentierte Zitzelsberger.

"Angesichts der guten Konjunktur in unserer Industrie ergibt sich sicherlich die Möglichkeit einer angemessenen Entgelterhöhung", sagte der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Stefan Wolf. "Aber die geforderten sechs Prozent sind fern jeglicher Realität." Die Forderungen zur Arbeitszeit bezeichnete er als teuer, ungerecht und betrieblich nicht umsetzbar. Die IG Metall verschärfe den Fachkräftemangel und gefährde Arbeitsplätze. Verhandelt wird erstmals am 15. November.

@ dpa.de

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