Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Auto

SEEON - Ein gemeinsamer europäischer Klimaschutz kostet nach den Worten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zwar viel Kraft, bietet aber auch große Chancen.

06.01.2020 - 18:36:25

Von der Leyen in Seeon: Klimaschutz auch Chance für Europa. Europa könne mit seinem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein, eine Vorreiterrolle einnehmen mit klimaneutralen Technologien, sagte von der Leyen (CDU) am Montag bei ihrer Ankunft auf der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon. Sie fügte hinzu, diese Technologien könne Europa dann exportieren.

Klimaneutralität 2050 bedeutet, dass dann alle Treibhausgase vermieden oder gespeichert werden müssen. Erforderlich ist dafür ein kompletter Umbau von Energieversorgung, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft und die Abkehr von Kohle, Öl und Gase.

Das alles werde viel Kraft kosten und viele Investitionen, sagte die Kommissionspräsidentin. Dabei seien allerdings die Ausgangssituationen der Länder unterschiedlich. Polen etwa habe noch viel Kohlekraft, während Portugal schon früh auf erneuerbare Energien gesetzt habe. In der kommenden Woche wolle die Kommission Finanzierungsmodelle vorstellen. Wenn die EU allerdings beim Klimaschutz nichts unternehme, würden die Folgekosten höher. Gemeint sind etwa mehr Extremwetterlagen wie Dürre, Stürme und Starkregen.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sicherte von der Leyen Unterstützung bei ihrem Programm eines Green Deal für die EU zu. Allerdings werde die CSU-Landesgruppe auch kritische Fragen stellen, etwa zur Finanzierung.

An diesem Dienstag wird auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Klausur erwartet. Ebenfalls am Dienstag sind Treffen mit dem rumänischen Präsidenten Klaus Johannis sowie der Präsidentin von Estland, Kersti Kaljulaid, geplant.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mittelstandsverband legt Verfassungsbeschwerde gegen Soli ein. Das teilte der Verband zu seinem Jahresempfang am Montag in Berlin mit. Zur Begründung hieß es, die geplante, "bewusste Schlechterstellung ganzer Steuerzahler-Gruppen" verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz. Zum anderen sei der Soli 1991 als befristete Ergänzungsabgabe eingeführt worden, um den Finanzierungsbedarf der Wiedervereinigung zu decken. Daraus sei längst eine reguläre Steuer geworden. Spätestens mit dem Auslaufen des Solidarpakts II Ende 2019 habe der Soli seine Berechtigung verloren und gehöre abgeschafft. BERLIN - Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat Verfassungsbeschwerde gegen die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für nur 90 Prozent der Zahler eingelegt. (Wirtschaft, 27.01.2020 - 18:01) weiterlesen...

Irischer Premier: Briten haben Irland bei Brexit unterschätzt. Es habe die Vorstellung gegeben, Deutschland, Frankreich und Großbritannien würden zu einem großen Gipfel zusammenkommen und den kleineren Ländern erzählen, wo es langgehe, sagte Varadkar in einem Interview mit der BBC, das am Montag veröffentlicht wurde. "Das ist nicht, wie das 21. Jahrhundert funktioniert, und das ist ganz bestimmt nicht, wie die EU funktioniert", so der irische Regierungschef. DUBLIN - Der irische Premierminister Leo Varadkar glaubt, dass viele Briten die Rolle Irlands bei den Brexit-Verhandlungen unterschätzt haben. (Wirtschaft, 27.01.2020 - 17:29) weiterlesen...

Union bringt Verschiebung der Grundrente ins Spiel. "Wenn es nicht anders geht, dann sollten wir die Einführung der Grundrente besser auf den Juli verschieben", sagte der Arbeitsmarkt- und Sozialexperte Peter Weiß (CDU) der "Augsburger Allgemeinen". Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans pochten am Montag in Berlin dagegen auf einen Start Anfang 2021. BERLIN - In der Union wird der Start der geplanten Grundrente wie geplant Anfang 2021 angezweifelt. (Boerse, 27.01.2020 - 17:24) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP: Mehr als 16 000 Verstöße gegen Diesel-Fahrverbote. Absatzes. (Zahl der Diesel-Verstöße korrigiert in der Überschrift, im Leadsatz, im zweiten Satz und im ersten Satz des 6. (Boerse, 27.01.2020 - 16:47) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP: Immer mehr Länder starten Evakuierung von Landsleuten. "Wir arbeiten an einer Möglichkeit für britische Staatsangehörige, die Hubei-Provinz zu verlassen", hieß es am Montag von der britischen Regierung. Belgien bot Landsleuten in der chinesischen Stadt Wuhan und der umliegenden Provinz Hubei die Rückkehr an, auch die Niederlande, Dänemark und weitere Länder weltweit prüften Möglichkeiten, Staatsbürger auszufliegen. Andere Länder wie Japan, Frankreich und die USA haben solche Rückholaktionen bereits in die Wege geleitet. PEKING - Immer mehr Länder wollen ihre Staatsangehörigen wegen der neuen Lungenkrankheit aus den besonders betroffenen Regionen Chinas in die Heimat zurückholen. (Wirtschaft, 27.01.2020 - 16:40) weiterlesen...

KORREKTUR: Tausende Bußgelder wegen Diesel-Fahrverboten verhängt (Zahl der Dieselverstöße korrigiert im Leadsatz sowie im zweiten Satz. (Boerse, 27.01.2020 - 16:34) weiterlesen...