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Transport, Verkehr

SCHÖNEFELD - Der neue Hauptstadtflughafen BER könnte nach Informationen des "Tagesspiegels" (Mittwoch) noch viele Jahre rote Zahlen schreiben.

10.02.2021 - 12:37:30

Jahrelang rote Zahlen am BER befürchtet. Ein Gewinn werde ab 2034 angepeilt, heißt es unter Berufung auf eine Unterlage für die Aufsichtsratssitzung Ende Januar. Knapp 3,6 Milliarden Euro müssten durch Bürgschaften und Eigenkapitalzuführungen bereitgestellt werden. Eine finanzielle Sanierung der Flughafengesellschaft sei angezeigt. Ein Sprecher des staatlichen Unternehmens sagte, es gebe keine finalen Zahlen. Der Aufsichtsrat werde bei einer zweitägigen Sitzung Mitte März die Entscheidungen zum Businessplan treffen.

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hatte bei der BER-Eröffnung im Oktober gesagt: "Wir wollen Mitte der 20er Jahre schwarze Zahlen schreiben. Wir werden sehen, inwieweit Corona das zulässt." Nach der Januar-Sitzung erklärte er, er rechne im Jahr 2025 mit einer Erholung des Flugverkehrs auf Niveau vor der Corona-Krise. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) werde bis dahin weiter Geld von den Eigentümern benötigen, den Ländern Berlin und Brandenburg und dem Bund. Es sei auch eine Teilentschuldung notwendig, damit das Unternehmen wieder Geld am Kapitalmarkt bekommt.

Allein für dieses Jahr hat das Unternehmen einen Bedarf von 660 Millionen Euro angemeldet. Schon vor der Corona-Krise gab es in der Finanzplanung für 2021 eine Lücke von 375 Millionen Euro, vor allem weil noch Rechnungen für den neuen Flughafen zu bezahlen sind, der rund 6,5 Milliarden Euro kostete.

"Für die hohen Baukosten hätte man zwei Flughafen bauen können", kritisierte der Grünen-Haushälter Sven-Christian Kindler. Er forderte einen schonungslosen Kassensturz. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) müssten die Angaben kritisch prüfen. "Zu oft haben Scholz und Scheuer der FBB ihre Märchen abgekauft und in der Hoffnung, dass nach der BER-Eröffnung alles gut werden würde, nicht so genau hingesehen."

@ dpa.de

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