Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

SANDHATTEN / GRETTSTADT / BONN - Wenige Tage nach dem Osterfest ist die Nachfrage nach Spargel aus regionalem Anbau deutschlandweit noch gering.

11.04.2021 - 09:05:27

Winterwetter im April bremst Nachfrage nach Spargel. "Von den Zahlen her können wir noch keine durchschnittlichen Verbraucherpreise ermitteln", sagte Marktexperte Michael Koch von der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) in Bonn. Der Spargel sei zwar in vielen Regionen schon verfügbar.

Dabei haben die ersten regionalen Erzeuger bereits mit der Ernte begonnen, vor allem in Süddeutschland. In Bayern will die Landwirtschaftsministerin des Landes, Michaela Kaniber (CSU), an diesem Montag im unterfränkischen Grettstadt Spargel stechen und damit offiziell die Spargelsaison in dem Bundesland eröffnen.

In Niedersachsen haben die Spargelanbauer in diesem Jahr auf eine offizielle Eröffnung verzichtet, sagte Fred Eickhorst, Geschäftsführer der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer in Niedersachsen, in Sandhatten (Landkreis Oldenburg). Mit der Ernte der ersten Stangen sei schon vor Ostern begonnen worden. Aber das Wetter der vergangenen Tage habe bei den Kunden den Appetit auf das Edelgemüse verleidet. "Bei dem Wetter denkt man eher an Grünkohl statt an Spargel", sagte Eickhorst. Freundliches Sonnenwetter mit Temperaturen über zehn Grad lasse erfahrungsgemäß die Nachfrage nach Spargel deutlich steigen.

Neben dem weißen Spagel habe in den vergangenen Jahren auch die Nachfrage nach grünem Spargel zugenommen. Mittlerweile liege der Anteil des grünen Spargels im regionalen Anbau deutschlandweit bei etwa zehn Prozent, sagte Eickhorst. Vor allem bei jüngeren Käufern und in der modernen Küche sei der grüne Spargel beliebter.

In den vergangenen Jahren ist die Spargel-Erntemenge deutschlandweit zurückgegangen. Im vergangenen Jahr wurden laut Statistischem Bundesamt mit 106 400 Tonnen 19 Prozent weniger geerntet als 2019, was an der Corona-Pandemie lag. In den vergangenen Jahren lag die Durchschnittserntemenge bei 123 700 Tonnen pro Jahr in Deutschland. Mit einer Menge von 26 900 Tonnen lag im vergangene Jahr Niedersachsen vor Brandenburg (19 100 Tonnen) und Nordrhein-Westfalen (18 600 Tonnen).

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wasser in den Wein? EU-Kommission weist angebliche Pläne zurück. Es gebe keinen solchen Vorschlag der Kommission, sagte ein Sprecher am Dienstag in Brüssel. BRÜSSEL - Kein Wasser in den Wein: Die EU-Kommission hat Befürchtungen aus Italien zurückgewiesen, sie wolle die Verdünnung von Wein zur Senkung des Alkoholgehalts fördern. (Boerse, 11.05.2021 - 16:15) weiterlesen...

Fairtrade-Pionier Gepa kann in Corona-Krise Umsatz halten. Zweistellige Absatzrückgänge bei Weltläden und Aktionsgruppen seien durch verstärkte Verkäufe über den Lebensmittel- und Naturkosthandel sowie im Online-Shop ausgeglichen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. 2020 habe beim Großhandelsumsatz sogar ein kleines Plus von rund 0,5 Prozent auf 81,1 Millionen Euro gestanden. Für die Hälfte seiner Mitarbeiter hatte das Handelshaus zeitweise Kurzarbeit eingeführt. WUPPERTAL - Das auf fairen Handel spezialisierte, kirchennahe Handelshaus Gepa hat in der Corona-Krise seinen Umsatz gehalten. (Boerse, 11.05.2021 - 15:19) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: BofA startet Deliveroo mit 'Buy' - Ziel 335 Pence. Der Markt für Essens- und vor allem Lebensmittellieferungen stecke noch in den Kinderschuhen, schrieb Analyst Adrien de Saint Hilaire in einer am Dienstag vorliegenden Studie. NEW YORK - Die US-Investmentbank Bank of America (BofA) hat die Bewertung der Papiere von Deliveroo bei einem Kursziel von 335 Pence mit "Buy" aufgenommen. (Boerse, 11.05.2021 - 14:29) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Corona-Profiteure unter Druck - Krisenverlierer Fraport steigt. Neben sinkenden Infektionszahlen führten Börsianer auch steigende Inflationserwartungen an, die vor allem Papiere aus dem Technologiesektor belasten könnten. Aktien des Corona-Verlierers Fraport stiegen dagegen auf den höchsten Stand seit Ende Februar. Der Flughafenbetreiber fuhr im ersten Quartal überraschend einen operativen Gewinn ein. FRANKFURT - Die Aktien der Profiteure der Coronakrise sind am Dienstag unter Druck geblieben. (Boerse, 11.05.2021 - 11:29) weiterlesen...

Deutsches Brot in Großbritannien immer gefragter. "Nicht nur die Einwanderung aus Mittel- und Osteuropa in den letzten Jahrzehnten hat einen Nachfrageschub erzeugt, auch viele britische Konsumenten wissen mittlerweile die Vielfalt des Angebotes von unterschiedlichen Backwaren zu schätzen", sagte der Chef der deutsch-britischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in London, Ulrich Hoppe, der Deutschen Presse-Agentur. LONDON - Deutsches Brot wird in Großbritannien immer beliebter. (Boerse, 11.05.2021 - 05:54) weiterlesen...

Frankreichs Premier: Sind dabei, Corona-Krise dauerhaft zu überwinden. In den Außenbereichen der Restaurants und Cafés werde es eine Begrenzung auf 50 Prozent der Kapazität geben, kündigte er in einem Interview mit der Zeitung "Le Parisien" an, das Montagabend online veröffentlicht wurde. Es seien maximal sechs Personen pro Tisch erlaubt. Im Kino oder bei einer Live-Veranstaltung dürfe nur jeder dritte Platz besetzt werden, pro Saal gelte eine Obergrenze von 800 Menschen. PARIS - Frankreichs Premier Jean Castex hat die Regeln für die geplanten Corona-Lockerungen Mitte Mai präzisiert. (Wirtschaft, 10.05.2021 - 21:33) weiterlesen...