Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ORACLE CORP, US68389X1054

SAN FRANCISCO - Es ist der größte Tech-Deal der Corona-Ära: Der SAP -Konkurrent Salesforce will für fast 28 Milliarden Dollar den Bürochat-Anbieter Slack schlucken.

02.12.2020 - 05:58:30

SAP-Rivale Salesforce setzt mit Slack-Kauf auf Bürochats. Der Software-Konzern wettet damit darauf, dass auch nach dem Ende der Pandemie mehr als zuvor digital kommuniziert wird. Zugleich zeigt die Übernahme auch die Grenzen für mittelgroße Player in der heutigen Tech-Industrie auf: Slack profitierte zwar auch von verstärkter Heimarbeit in Corona-Zeiten - aber nicht so stark wie zum Beispiel Zoom.

verkauften. Gemessen an Preisen, die wenig später für Online-Dienste dieser Liga erzielt wurden, stiegen Butterfield und Co für viel zu wenig Geld aus. Bei Slack betonte er in den vergangenen Jahren wiederholt, nicht an einem Verkauf interessiert zu sein. Zum Börsengang kontrollierte er rund 18 Prozent der Slack-Anteile.

In der Corona-Krise wuchs Slack in den vergangenen Quartalen jeweils um rund 50 Prozent im Jahresvergleich. Das Geschäft entwickelte sich aber nicht so explosiv wie etwa beim Videokonferenzdienst Zoom, wo sich die Erlöse vervielfachten.

Im Sommer reichte Slack eine Beschwerde bei der EU-Kommission gegen Microsoft ein und warf dem dem Software-Riesen unfairen Wettbewerb vor, weil er seine Konkurrenz-Anwendung Teams mit der Bürosoftware Office bündelt. Das wurde von einigen Beobachtern als Zeichen gesehen, dass Slack sich im direkten Wettbewerb mit Schwergewichten der Branche schwer tut.

@ dpa.de