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Airbnb, US0090661010

SAN FRANCISCO - Der Apartment-Vermittler Airbnb hat sich im Corona-Jahr 2020 besser geschlagen als zunächst erwartet.

26.02.2021 - 06:33:57

Airbnb kommt trotz Mega-Verlust besser als erwartet durch die Krise. Insgesamt gingen die Erlöse um 30 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Nach dem heftigen Einbruch zu Beginn der Pandemie erholte sich das Geschäft deutlich, im Schlussquartal gab es verglichen mit dem Vorjahreswert ein Umsatzminus von 22 Prozent auf 859 Millionen Dollar. Dennoch riss die Krise tiefe Löcher in die Bilanz - insgesamt fiel 2020 ein Verlust von 4,6 Milliarden Dollar (3,8 Mrd Euro) an.

und Hyatt zusammen.

Auch der Quartals- und Jahresbericht kam am Markt gut an, die Aktie verbuchte nachbörslich zunächst Kursgewinne. Analysten hatten im Schnitt mit deutlich schlechteren Ergebnissen gerechnet. Die Zahlen zeigten, dass Airbnb unverwüstlich und anpassungsfähig sei, sagte Konzernchef Brian Chesky. Auf dem Höhepunkt der Krise hatte das Unternehmen für 2020 vor einem Rückgang der Erlöse um mehr als 50 Prozent gewarnt. Dass es letztlich bei Weitem nicht so schlimm kam, lag vor allem an Buchungen von Nutzern, die in der Pandemie auf näher gelegene Apartments setzten, die gut mit dem Auto erreichbar sind.

Für 2021 erwartet Airbnb ein Comeback der Reisebranche. Mit der zunehmenden Impfstoffverbreitung und dem Ende der Lockdowns werde eine starke Erholung einsetzen, hieß es im Ausblick. Airbnb sei voll darauf konzentriert, sich für diesen Aufschwung vorzubereiten. Das Unternehmen wurde 2008 in San Francisco gegründet und mit der Online-Vermittlung von privaten Zimmern und Apartments zum Schrecken der Hotelbranche. Das Geschäftsmodell ist jedoch nicht unumstritten. Airbnb wird beispielsweise vorgeworfen, zur Wohnraumverknappung beizutragen oder ruhestörenden Andrang von Touristen zu fördern.

@ dpa.de