Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Maschinenbau, Produktion

ROUNDUP 2 / Ihr inspiriert die Welt: Erstmals vier Laien ins Weltall gestartet

16.09.2021 - 14:31:26

ROUNDUP 2/Ihr inspiriert die Welt: Erstmals vier Laien ins Weltall gestartet. (Der Text wurde im zweiten Absatz mit einer Reaktion von SpaceX-Gründer Elon Musk aktualisiert)

CAPE CANAVERAL - Kurz vor dem Start der ersten All-Mission ohne Profi-Astronauten an Bord meldete sich das Kontrollzentrum des Raumfahrtunternehmens SpaceX noch einmal bei den vier Passagieren. "Heute inspiriert ihr wirklich die Welt", kam es aus den Lautsprechern. "Gute Reise!" Wenige Minuten später hob die "Dragon"-Raumkapsel am Mittwochabend (Ortszeit) mit Hilfe einer "Falcon 9"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida in die Erdumlaufbahn ab. "Die Ausblicke sind spektakulär", jubelte der 38-jährige US-Milliardär Jared Isaacman, der den "Dragon" für den All-Ausflug gechartert hatte.

Der Start der "Inspiration4" genannten Weltraumtourismus-Mission sei "ein bedeutender Meilenstein beim Streben danach, das All für alle zugänglich zu machen", kommentierte die US-Raumfahrtbehörde Nasa, die die Start-Infrastruktur stellte, ansonsten aber nicht beteiligt war, per Kurznachrichtendienst Twitter. SpaceX spricht von der "ersten nur mit Laien besetzten Mission in die Erdumlaufbahn" - an Bord ist kein ausgebildeter Profi-Astronaut, die Kapsel fliegt weitgehend automatisch. "Es war eine Ehre, euch vor eurem Aufbruch ins All viel Glück zu wünschen", kommentierte SpaceX-Gründer Elon Musk am Donnerstag per Twitter.

Isaacman ist bereits der dritte Milliardär innerhalb weniger Monate, der von den USA aus ins All aufgebrochen ist. Im Juli hatten erst der Brite Richard Branson und rund zehn Tage später Amazon-Gründer Jeff Bezos erstmals ihre eigenen Raumschiffe getestet - allerdings beide nur mit wenigen Minuten langen Kurzausflügen. Wie viel Isaacman für das Chartern des "Dragon"-Raumschiffs zahlte, wollten weder er noch SpaceX verraten.

Der "Dragon" soll nun rund drei Tage lang die Erde umkreisen - alle 90 Minuten mit rund 30 000 Kilometern pro Stunde und mit rund 580 Kilometern über der Erde sogar höher als die Internationale Raumstation (ISS). An Bord sind neben Isaacman die 29 Jahre alte Arzthelferin Hayley Arceneaux, die als Kind eine Knochenkrebs-Erkrankung besiegt hatte, der 51 Jahre alte Künstlerin und Professorin Sian Proctor und der 41 Jahre alte Raumfahrtingenieur Chris Sembrosk.

Die Mitreisenden suchte Isaacman über verschiedene Benefiz-Aktionen aus, weil er mit der Mission Spenden für ein Kinderkrankenhaus im US-Bundesstaat Tennessee sammeln will. Während des All-Ausflugs, über den auch eine Dokumentation beim Streaming-Dienst "Netflix" entsteht, sollen die vier Passagiere auch wissenschaftliche Experimente durchführen.

"Unsere Crew trägt die Verantwortung und weiß um die Bedeutung dieser Mission", hatte Isaacman kurz vor dem Start gesagt. "Wir haben uns auf die Herausforderungen der kommenden drei Tage gut vorbereitet und freuen uns darauf, unser Erlebnis mit der Welt zu teilen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Neuer Chef beim Ventilatorenhersteller ebm-papst. Klaus Geißdörfer, der früher unter anderem beim Autozulieferer ZF tätig war, werde ab November den Posten des Vorsitzenden der Geschäftsführung übernehmen, teilte ebm-papst am Montag am Firmensitz in Mulfingen (Hohenlohekreis) mit. MULFINGEN - Der Ventilatorenhersteller ebm-papst bekommt einen neuen Chef. (Boerse, 25.10.2021 - 11:41) weiterlesen...

Vossloh Aktiengesellschaft: Vossloh schließt wichtigen Rahmenvertrag über die Lieferung von Betonschwellen in Australien. Vossloh Aktiengesellschaft: Vossloh schließt wichtigen Rahmenvertrag über die Lieferung von Betonschwellen in Australien Vossloh Aktiengesellschaft: Vossloh schließt wichtigen Rahmenvertrag über die Lieferung von Betonschwellen in Australien (Boerse, 25.10.2021 - 10:04) weiterlesen...

IG BCE sieht bei Energiewende neue Bundesregierung in der Pflicht. "Es geht nicht mehr um das "Ob", aber ganz besonders um das "Wie" dieser Energiewende und Transformation", sagte IG-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis zur Eröffnung des Kongresses am Sonntag. Man habe keinen Puffer mehr, um Dinge wie technische Neuerungen in die Zukunft zu verschieben. Veränderungen wolle die Gewerkschaft gerne annehmen, es gebe aber immer noch viele offene Fragen zu Themen wie der Energieversorgung, den Energiepreisen oder der Energiesicherheit. "All das muss die neue Regierung jetzt auch an die Bevölkerung richten und vor allen Dingen Geld zur Verfügung stellen, damit das auch passiert", so Vassiliadis weiter. HANNOVER - Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat zum Auftakt ihres Kongresses in Hannover für die kommende Energiewende in der Industrie klare Forderungen an die künftige Bundesregierung gerichtet. (Wirtschaft, 24.10.2021 - 16:14) weiterlesen...

Chipkrise bremst Industrie aus. Stark betroffen ist nach wie vor die Autobranche: Der Zulieferer Continental soll in diesem Jahr wegen der Chipkrise schätzungsweise eine halbe Million Fahrzeuge weniger als geplant vom Band rollen, wie der Konzern in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte. Im Juli war das Unternehmen noch von rund 200 000 fehlenden Autos ausgegangen. BOULOGNE-BILLANCOURT - Die Versorgungsengpässe bei elektronischen Halbleitern und anderen wichtigen Bauteilen bremsen die Industrie weiter aus. (Boerse, 22.10.2021 - 15:17) weiterlesen...

ROUNDUP/Weniger Autos und schwache Zahlen: Chipkrise bremst Industrie aus. Stark betroffen sind nach wie vor Autohersteller: Bei Renault etwa soll in diesem Jahr wegen der Chipkrise schätzungsweise eine halbe Million Fahrzeuge weniger als geplant vom Band rollen. Das teilte der Konzern am Freitag in Boulogne-Billancourt bei Paris mit. Im Juli war das Unternehmen noch von rund 200 000 fehlenden Autos ausgegangen. BOULOGNE-BILLANCOURT - Die Versorgungsengpässe bei elektronischen Halbleitern und anderen wichtigen Bauteilen bremsen die Industrie weiter aus. (Boerse, 22.10.2021 - 14:31) weiterlesen...

Deutschland investiert mit Nato-Partnern in neue Technologien. Über ihn soll mindestens eine Milliarde Euro in Technologien investiert werden, die zur Stärkung der Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeiten genutzt werden könnten. "Der neue Nato-Innovationsfonds wird sicherstellen, dass die Alliierten die neuesten Technologien und Fähigkeiten, die für unsere Sicherheit von entscheidender Bedeutung sein werden, nicht verpassen", erklärte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag nach einem zweitägigen Verteidigungsministertreffen in Brüssel. BRÜSSEL - Deutschland und 16 weitere Nato-Staaten haben vereinbart, bis Juni nächsten Jahres einen Innovationsfonds einzurichten. (Boerse, 22.10.2021 - 13:42) weiterlesen...