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Transport, Verkehr

ROTTERDAM - Niederländische Ermittler, die den Abschuss des Passagierflugs MH17 über der Ostukraine untersuchen, haben russische Militärangehörige zum Zuspielen von Informationen aufgerufen.

02.09.2021 - 14:30:29

MH17-Ermittler bitten russische Militärangehörige um Informationen. Sie haben dies in einem an die Einwohner der russischen Stadt Kursk gerichteten Brief getan, weil sie davon ausgehen, dass die zum Abschuss des Flugzeugs eingesetzte Luftabwehrrakete von einer Brigade in Kursk aus geliefert wurde, teilte die niederländische Polizei am Donnerstag mit. Russische Armeeangehörige, die über Fotos, Videos, E-Mails oder andere offizielle Dokumente verfügten, seien gebeten, diese den Ermittlern zur Verfügung zu stellen.

In dem Schreiben werden zudem Tipps für eine überwachungssichere Übermittlung von Dokumenten gegeben. Betroffene sollten sich ein spezielles E-Mail-Konto einrichten und Programme zur Anonymisierung nutzen.

Das Passagierflugzeug der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über umkämpftem Gebiet der Ostukraine von einer Luftabwehrrakete des russischen Typs Buk abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord starben, die meisten waren Niederländer. Nach Ergebnissen der internationalen Ermittler kam die Rakete aus Russland und war von prorussischen Rebellen abgefeuert worden. Vor einem Strafgericht in den Niederlanden läuft ein Strafprozess gegen vier Hauptverdächtige, drei Russen und ein Ukrainer. Moskau weist jegliche Mitverantwortung strikt zurück und beschuldigt stattdessen die Ukraine.

Der Leiter des niederländischen Landeskriminalamts, Andy Kraag, erklärte, dass man wissen wolle, wer zu der Truppe gehört habe, die das Raketensystem bedient habe. "Wer waren sie und wer gab ihnen den Auftrag", sagte Kraag. "Wir möchten außerdem wissen wer entschieden hat, das Raketensystem in der Ukraine einzusetzen. Und vor allem wollen wir wissen, weshalb das Passagierflugzeug abgeschossen wurde."

@ dpa.de

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