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ROSTOCK - Vertreter von Gemeinden und Firmen haben am Donnerstag in Rostock beim "Breitbandforum" über Probleme beim Breitbandausbau diskutiert.

08.11.2018 - 12:20:24

'Breitbandforum' - Gemeinden kämpfen mit Bürokratie und Baukosten. Die nach Veranstalterangaben rund 250 Teilnehmer konnten sich über technische Einzelheiten informieren und mit Herstellern Kontakt aufnehmen, erklärten die Organisatoren.

Die Kommunen hätten vor allem zwei große Probleme, sagte Andreas Prestin, der die Forumsorganisatoren in fachlichen Fragen berät. Zum einen sei der Abruf der Fördermittel nicht so leicht wie gedacht. Zum anderen kämpften die Gemeinden mit den knappen Kapazitäten der Tiefbaufirmen, wodurch die Preise stiegen, sagte er. Etwa 70 Prozent der Kosten bei Breitbandausbauprojekten entfallen ihm zufolge auf den Tiefbau. Als Beispiel führte Prestin ein Projekt an, bei dem sich die Baukosten deshalb in den vergangenen 18 Monaten um 35 Prozent erhöht hätten.

Um das Problem zu lösen, müsse es eine gute Steuerung auf Landesebene geben, damit nicht alle Gemeinden gleichzeitig im Breitbandausbau unterwegs seien. Ebenfalls über die Länder sollten die Gemeinden darüber hinaus auf den Bund einwirken, damit dieser das Ausschütten der Fördermittel entzerre, sagte Prestin. Beides sei für Gemeinden allerdings schwer zu leisten.

Bis 2020 sollen die Arbeiten in allen 93 Projektgebieten im Land abgeschlossen sein. Dafür stellen Bund und Land insgesamt 1,3 Milliarden Euro bereit. Derzeit wird laut Infrastrukturministerium in 33 Projektgebieten gebaut, die meisten davon in Vorpommern-Rügen und Nordwestmecklenburg mit jeweils 14. Im Juli war auf der Insel Rügen das erste Ausbaugebiet für Glasfaseranschlüsse nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit ans Netz gegangen. In den restlichen Gebieten laufen den Angaben zufolge die Ausschreibungen, welche Firmen die Arbeiten übernehmen sollen.

@ dpa.de

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