Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Regierungen

ROSTOCK - Der Rostocker Tropenmediziner Emil Reisinger hat trotz der niedrigen Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus vor Leichtsinn gewarnt.

29.06.2020 - 14:41:23

Tropenmediziner: Auf Großveranstaltungen weiter möglichst verzichten. Die Basis-Schutzmaßnahmen, wie das Abstandhalten, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes, häufiges Händewaschen und der Verzicht auf Begrüßungsrituale wie Umarmen oder Handgeben, minderten das Infektionsrisiko um 30 bis 40 Prozent, sagte Reisinger am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Damit lasse sich die Epidemie kontrollieren.

In der vergangenen Woche lagen die Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern laut Reisinger zwischen einem und drei nachgewiesenen Fällen pro Tag - und das, obwohl seit drei Wochen zahlreiche Urlauber ins Land gekommen sind. In diesen drei Wochen sei auch unter den Feriengästen kein Fall einer Corona-Infektion bekannt geworden, sagte der Wissenschaftler der Uni Rostock.

Er warnte trotzdem vor Leichtsinn. Die Corona-Pandemie sei nicht vorbei, sagte er angesichts von mehr als zehn Millionen nachgewiesenen Fällen und 500 000 Toten weltweit. China, Israel, die südlichen US-Bundesstaaten - vielerorts gebe es derzeit eine zweite Welle.

Um eine solche Entwicklung in Deutschland zu vermeiden, sollte aus seiner Sicht auf Großveranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmern vorerst weiter verzichtet werden. "Großveranstaltungen und Tourismus ohne Schutzmaßnahmen haben dafür gesorgt, dass im Februar das Virus verbreitet wurde", sagte Reisinger. Deutschland sei in einer "glücklichen Situation", dass sich die Zahlen nun bis auf einige lokale Ausbrüche stabilisiert hätten. An diesem Dienstag berät das Kabinett in Schwerin über mögliche neue Lockerungen in der Krise für Mecklenburg-Vorpommern.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Apple muss doch keinen Rekord-Steuerbetrag in Irland nachzahlen. Das EU-Gericht in Luxemburg annullierte die Nachforderung der Kommission aus dem Jahr 2016. Die Kommission habe nicht nachweisen können, dass die Steuervereinbarungen von Apple in Irland aus den Jahren 1991 und 2007 eine ungerechtfertigte staatliche Beihilfe darstellten, wie die Richter am Mittwoch erläuterten. LUXEMBURG - Im Streit um eine Rekord-Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro für Apple in Irland hat die EU-Kommission eine Schlappe vor Gericht erlitten. (Boerse, 15.07.2020 - 11:36) weiterlesen...

Kartellamt: Brauerei Früh darf Kölsch-Marken von Radeberger brauen. Man gehe davon aus, dass der dadurch erreichte Effizienzgewinn letztlich den Verbrauchern zugute komme, hieß es vom Bundeskartellamt in einer Mitteilung von Mittwoch. Daher gebe es keine Einwände gegen den Plan, dass Früh von 2021 an die Kölsch-Marken von Radeberger - dazu zählen unter anderem Dom, Gilden und Sion - produzieren wolle. Vertrieb und Marketing für die Produkte wird die Radeberger Gruppe weiterhin selbst übernehmen. BONN - Die Kölsch-Brauerei Früh darf künftig die Kölsch-Marken der Radeberger Gruppe produzieren. (Boerse, 15.07.2020 - 11:30) weiterlesen...

'New York Times' verlegt Teil ihres Hongkong-Büros nach Seoul. Die US-Zeitung begründet dies mit dem umstrittenen Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit, das Peking Ende Juni für die frühere britische Kronkolonie erlassen hatte. "Chinas umfassendes neues nationales Sicherheitsgesetz in Hongkong hat eine Menge Unsicherheit darüber geschaffen, was die neuen Regeln für unseren Betrieb und unseren Journalismus bedeuten werden", zitierte das Blatt aus einer Mitteilung an die Mitarbeiter vom Dienstag (Ortszeit). NEW YORK - Die "New York Times" will einen Teil ihres Nachrichtenbetriebs in Hongkong nach Seoul verlegen. (Boerse, 15.07.2020 - 11:21) weiterlesen...

Athen öffnet Tourismus für Briten. Die ersten Chartermaschinen landeten bereits auf Rhodos, Kreta und in Athen, berichtete das Staatsfernsehen (ERT). Die Maßnahme gilt ungeachtet der hohen Zahl von Infektionen in Großbritannien als ein Versuch dem griechischen Tourismus zu helfen, "am Leben zu bleiben", sagte Christos Pilatakis, ein Hoteldirektor aus Rhodos, der Deutschen Presse-Agentur. Nach den Deutschen sind die Briten mit etwa drei Millionen Urlaubern jährlich die zweitgrößte Touristengruppe, die Griechenland besucht. ATHEN - Griechenland erlaubt seit Mittwoch Flüge mit Reisenden aus Großbritannien. (Boerse, 15.07.2020 - 11:20) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Feriengeschäft in Schweiz boomt - Camper überrumpeln Einheimische (Wiederholung: Tippfehler im letzten Absatz, 4. Satz beseitigt: "anziehen".) (Boerse, 15.07.2020 - 11:02) weiterlesen...

BdB nach Zielkes Rücktrittsankündigung: 'Verband ist handlungsfähig' FRANKFURT/BERLIN - Beim Bankenverband BdB ist keine schnelle Neubesetzung des Präsidentenamtes nach der Rücktrittsankündigung von Amtsinhaber Martin Zielke in Sicht. (Boerse, 15.07.2020 - 10:48) weiterlesen...