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Moderna, US60770K1079

ROM - Mit stärkerer internationaler Zusammenarbeit bei der Produktion und Verteilung von Impfstoffen wollen die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) Gesundheitskrisen in Zukunft verhindern.

21.05.2021 - 16:44:26

Mehr Kooperation in Gesundheitskrisen - Hilfe für Afrika. Impfstoff-Hersteller sicherten ärmeren Ländern bei einem digitalen Welt-Gesundheitsgipfel am Freitag in Rom die Lieferung von mehr als einer Milliarde Corona-Impfdosen bis zum Jahresende zu. Die EU will außerdem mit einer Milliarde Euro den Bau von Standorten für Impfstoffproduktion in Afrika finanzieren, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ankündigte. In einer "Erklärung von Rom" wollten sich die G20-Staaten, darunter China, USA und Indien, auf Grundsätze einigen, um in Zukunft besser gegen Gesundheitskrisen gewappnet zu sein.

(rund eine Milliarde Dosen), Moderna (rund 95 Millionen Dosen) sowie Johnson & Johnson (rund 200 Millionen Dosen) versprachen insgesamt knapp 1,3 Milliarden Einheiten. Die Lieferungen für Entwicklungs- und Schwellenländer sollen in der zweiten Jahreshälfte beginnen. 2022 sollen ebenfalls mehr als eine Milliarde Dosen zur Verfügung gestellt werden. Die ärmsten Staaten sollen demnach nur die Herstellungskosten bezahlen müssen, für Entwicklungsländer soll ein "Niedrigkostenpreis" gelten.

Die EU will außerdem mit einer Milliarde Euro den Bau von Standorten für Impfstoffproduktion in Afrika finanzieren. Die sogenannten Hubs sollen laut von der Leyen über den Kontinent verteilt errichtet werden. Wo genau, verriet sie nicht. Bei einer möglichen Gesundheitskrise in der Zukunft könnten an den Standorten dann Impfstoffe hergestellt werden und afrikanische Länder hätten schneller Zugang, um ihre Bevölkerung impfen zu können.

Bis Jahresende wollen die EU und ihre Mitgliedstaaten von der Leyen zufolge außerdem mindestens 100 Millionen Corona-Impfdosen an das internationale Impfprogramm Covax sowie Entwicklungs- und Schwellenländern spenden. Von der Leyen sagte, die Corona-Krise müsse die letzte globale Pandemie gewesen sein.

@ dpa.de

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